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06.08.2018 | Leitthema | Ausgabe 9/2018

Der Orthopäde 9/2018

Bildgebung und Klassifikation der aseptischen Hüftkopfnekrose

Zeitschrift:
Der Orthopäde > Ausgabe 9/2018
Autoren:
Prof. K. Bohndorf, A. Roth

Zusammenfassung

Die aseptische Femurkopfnekrose (aFKN) ist im Frühstadium mittels Radiographie schwierig zu diagnostizieren. Da sie zudem nicht selten klinisch okkult ist, bietet der frühzeitige Einsatz der Magnetresonanztomographie (MRT) die einzige Möglichkeit, einen klinischen Verdacht zu verifizieren oder auszuräumen. Die MRT und in einzelnen Fällen die ergänzende Computertomographie sind heute die Eckpfeiler der Diagnose und auch der Klassifikation der aFKN. Die Radiographie des Beckens in der a.-p.-Projektion und einer zweiten Ebene der betroffenen Hüfte dient zwar weiterhin als Basisuntersuchung beim Verdacht auf eine aFKN, hat ihre Bedeutung aber in der Verlaufskontrolle und dem Ausschluss anderer Erkrankungen. Inzwischen ist unbestritten, dass die Entscheidung zur bestmöglichen Therapie von einer genauen Klassifikation der Erkrankung abhängt. In der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der aFKN wird dabei in Deutschland die Verwendung der ARCO-Klassifikation empfohlen. Die vorliegende Übersichtsarbeit vermittelt den aktuellen Stand der Diagnostik und Klassifikation der aFKN des Erwachsenenalters. Dabei werden die Kriterien für die Einordnung in die einzelnen ARCO-Stadien definiert und kritisch kommentiert.

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Aseptische Hüftkopfnekrose

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