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Brauchen wir im Jahr 2011 bildgebende Verfahren für die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis?

Stellenwert der Bildgebung in den neuen ACR/EULAR-Klassifikationskriterien der rheumatoiden Arthritis

  • 01.04.2011
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Erschienen in:

Zusammenfassung

Der veränderte Stellenwert des radiologischen Kriteriums im Rahmen der neuen ACR/EULAR-Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis (RA) beruht darauf, dass die mittels konventioneller Röntgenuntersuchung erkennbare knöcherne Destruktion das Resultat eines schon länger bestehenden entzündlichen Geschehens an den Gelenken darstellt.
Im Gegensatz hierzu sind bildgebende Methoden wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Ultraschall in der Lage, die pathologischen Ausprägungen der aktiven Entzündung unmittelbar zu visualisieren, was im Rahmen der neuen Klassifikationskriterien als optionale, zusätzliche Methode zur Bestätigung des klinischen Befundes, jedoch nicht als eigenständiges Kriterium Eingang gefunden hat.
Titel
Brauchen wir im Jahr 2011 bildgebende Verfahren für die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis?
Stellenwert der Bildgebung in den neuen ACR/EULAR-Klassifikationskriterien der rheumatoiden Arthritis
Verfasst von
PD Dr. J. Strunk
Publikationsdatum
01.04.2011
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Zeitschrift für Rheumatologie / Ausgabe 3/2011
Print ISSN: 0340-1855
Elektronische ISSN: 1435-1250
DOI
https://doi.org/10.1007/s00393-011-0772-z
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