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13.09.2017 | Diabetische Nephropathie | Leitthema | Ausgabe 6/2017

Der Nephrologe 6/2017

Pathophysiologie der diabetischen Nephropathie

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Dr. I. Löffler, G. Wolf
Wichtige Hinweise

Redaktion

G. Wolf, Jena
M. Zeier, Heidelberg

Zusammenfassung

Hintergrund

Die molekularen Ursachen der diabetischen Nephropathie (DN) sind komplex, und viele Mechanismen sind noch unvollständig aufgeklärt.

Fragestellung

Zusammenfassung und Überblick der bisherigen und neuesten Erkenntnisse zur Pathophysiologie der DN.

Methoden

Dieser Beitrag basiert auf Reviews und Originalartikeln, die bis Juli 2017 publiziert wurden. Es wurde eine umfassende PubMed/MEDLINE-Recherche mit Schlüsselwörtern in jeweils unterschiedlichen Suchkombinationen durchgeführt.

Ergebnisse

Sowohl genetische und epigenetische Faktoren als auch hämodynamische und nichthämodynamische Mechanismen sind an der Pathophysiologie der DN beteiligt. Verschiedene Mediatoren, u. a. hohe Glukose, AGE („advanced glycation endproducts“) und TGF(„transforming growth factor“)-β, induzieren oxidativen Stress, eine Entzündungsreaktion in der Niere, die Glomerulosklerose und tubulointerstitielle Fibrose. Das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAAS) spielt ebenso eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Progression der DN wie die Proteinurie und die renale Hypoxie. Mehrere Mechanismen wurden mittlerweise identifiziert, die zur Nierenfibrose beitragen. So resultierte eine Inhibierung der epithelial-mesenchymalen Transition (EMT), aber auch die Wiederherstellung des gestörten Fettsäuremetabolismus bei Tierexperimenten in einer verringerten tubulointerstitiellen Fibrose. Klinisch konnte neben den bekannten protektiven Effekten der RAAS-Blockade erstmals der Einsatz von Hemmstoffen des Natrium-Glukose-Kotransporters 2 (SGLT2) zeigen, dass die Progression einer DN verlangsamt werden kann. Momentan laufen klinische Studien zu einer Vielzahl von Substanzen (z. B. Endothelinrezeptorantagonisten).

Schlussfolgerungen

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Multiinterventionsansätze notwendig sind, um eine Entstehung und Progression der DN zu vermindern.

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