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25.06.2018 | Diagnostik in der Nephrologie | Leitthema | Ausgabe 4/2018

Der Nephrologe 4/2018

Nephrologische Ultraschalldiagnostik

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 4/2018
Autor:
PD. Dr. K. Stock
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Feldkamp, Kiel
M. Zeier, Heidelberg

Zusammenfassung

Effektive Ultraschalldiagnostik erfordert klinischen Sachverstand und optimalerweise die volle Kenntnis der Anamnese und Begleitinformationen sowie eine klare, spezifische nephrologische Fragestellung. Vorteil der Methode ist die Nähe zum Patienten, die oft präzise Angaben des Patienten mit einer bettseitigen Bildgebung zusammenführt und so eine exaktere Diagnose bzw. Differenzialdiagnose ermöglicht. Bei nephrologischen Konsilen ist gerade die Nierenlänge (Norm: 9–12 cm) einfach zu bestimmen, die reproduzierbare Messung der Nierenrinde ist oft technisch schwieriger. Das Nierenparenchym sollte zur Diagnostik einer erhöhten Echogenität in erster Linie mit der Echogenität der Markpyramiden verglichen werden. Bei der Steindiagnostik in den ableitenden Harnwegen können das Twinkling-Artefakt und die Harnjet-Analyse hilfreich sein. Neue technische Möglichkeiten, wie der Einsatz von Taschenultraschallgeräten, erweitern die Einsatzmöglichkeiten und die Verfügbarkeit der Ultraschalldiagnostik laufend. Die Kontrastmittelsonographie mit Mikrobläschen liefert eine exakte Information über die Perfusion der Bauchorgane, insbesondere der Nieren, und kann v. a. in der Abklärung unklarer zystischer Nierenbefunde, aber auch bei renovaskulären Fragestellungen und Perfusionsanalysen an der Transplantatniere erfolgreich eingesetzt werden.

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