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29.05.2020 | Diagnostik in der Pneumologie | Journalclub | Ausgabe 3/2020

Lungenkarzinom
Pneumo News 3/2020

Ultraschall-Bronchoskop erlaubt auch Filiae-Abklärung in Oberbauchorganen

Zeitschrift:
Pneumo News > Ausgabe 3/2020
Autor:
Dr. med. Wolfgang Gesierich
Hintergrund zu beiden Studien: In der diagnostischen Abklärung bei Lungenkarzinomen (Lungen-Ca) ist ein korrektes Staging entscheidend für die Therapieplanung. Der mediastinale Lymphknotenstatus wird dabei routinemäßig im Rahmen der diagnostischen Bronchoskopie endosonografisch abgeklärt. Die ultraschallgesteuert endoskopisch gewonnenen Feinnadelaspirate erlauben eine hohe diagnostische Genauigkeit. Um ein optimales Resultat zu erhalten, empfehlen Leitlinien einen kombinierten Zugang über die Atemwege (endobronchialer Ultraschall/EBUS) und die Speiseröhre (Endo-Ultraschall/ EUS) [ 1]. Aus Gründen der Praktikabilität wird auch der Weg über den Gastrointestinaltrakt zunehmend mit dem Ultraschallbronchoskop beschritten (EUS-B), was dem Pneumologen ermöglicht, das endosonografische Staging selbstständig mit einem Gerät in einer Sitzung zu erledigen. In diesem Zusammenhang wächst auch die Evidenz über die Erreichbarkeit metastatischer Läsionen im Oberbauch mit dem Ultraschallbronchoskop, insbesondere im Bereich der linken Nebenniere, der Leber und der zöliakalen Lymphknoten. Zu diesem Themenbereich gibt es aktuell zwei sehr interessante Studien. ...

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Literatur
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