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Differenzialdiagnostik der Schmalkomplex-Tachykardien

  • 01.09.2015
  • Schwerpunkt
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Differenzialdiagnose eines EKGs mit Schmalkomplex-Tachykardie sollte zum einen unter Kenntnis der klinischen Konstellation erfolgen, zum anderen ist eine systematischer EKG-Analyse der zielführendste Zugang: In dem Leilinien-empfohlenen Vorgehen spielt neben der Regel- bzw. Unregelmäßigkeit der Tachykardie v. a. auch das Vorhandensein von P-Wellen eine wichtige Rolle. Die Analyse der zeitlichen Beziehung von detektierter P-Welle zum vorangegangenen bzw. folgenden QRS-Komplex, wie auch die Frage der quantitativen Beziehung von P-Welle zu QRS-Komplexen erlaubt meist eine fundierte Verdachtsdiagnose. Selbst die Unterscheidung von AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT) von einer orthodromen AV-Reentry-Tachykardie (AVRT), z. B. bei akzessorischer Leitungsbahn, ist im Oberflächen-EKG meist möglich. Naturgemäß gibt es Konstellationen, die nur durch eine invasive elektrophysiologische Untersuchung definitiv diagnostisch geklärt werden können.
Titel
Differenzialdiagnostik der Schmalkomplex-Tachykardien
Verfasst von
Prof. Dr. Thorsten Lewalter
Publikationsdatum
01.09.2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Herzschrittmachertherapie + Elektrophysiologie / Ausgabe 3/2015
Print ISSN: 0938-7412
Elektronische ISSN: 1435-1544
DOI
https://doi.org/10.1007/s00399-015-0393-3
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