Zum Inhalt

13. Durch Medikamente ausgelöste psychische Störungen

  • 2017
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Eine Vielzahl von Medikamenten kann psychische Störungen als unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) verursachen. Psychiatrisch relevante UAW können sich zum einen aus der Hauptwirkung eines Medikaments ergeben, zum anderen aus der psychotropen Eigenwirkung einer Substanz. Voraussetzung für die psychotrope Wirkung eines Arzneimittels ist dessen zentralnervöse Verfügbarkeit. Risikofaktoren für medikamentös induzierte psychiatrische Syndrome sind insbesondere höheres Lebensalter, Multimorbidität und Polypharmakotherapie. Psychiatrisch relevante UAW lassen sich einteilen in Syndrome mit paranoid-halluzinatorischer, depressiver, maniformer, ängstlicher, sedierender und deliranter Ausprägung, dabei sind Mischbilder häufig.
Titel
Durch Medikamente ausgelöste psychische Störungen
Verfasst von
C. Lange-Asschenfeldt
W. Niebling
F. Schneider
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50345-4_13
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Psychiatrie

Podcast

„Gesunde“ Bildschirmzeit für Kinder – zwischen Leitlinie und Realität

Medien sind überall – und Kinder kommen oft schon früh mit Smartphone & Co. in Berührung. Eine deutsche Leitlinie versucht dem Wunsch nach Orientierung gerecht zu werden. Doch welche Empfehlungen sind überhaupt realistisch? Medienexpertin Frau Dr. Iren Schulz ordnet im Podcast die Kritikpunkte ein und erklärt den aktuellen Wissensstand zur „gesunden“ Bildschirmzeit.

Die Crux mit der Prognose

Wer spricht auf eine Antidepressiva-Therapie gut an? Eine frühe Symptomverbesserung ist entscheidend, wichtig sind aber auch Alter und klinischer Phänotyp. Biomarker taugen bislang eher wenig zur Abschätzung der Prognose.

DGPPN-Präsidentin fordert Versorgungsreformen

Über Globalbudgets zu mehr Flexibilität in der Behandlung psychisch Kranker: DGPPN-Präsidentin Professorin Euphrosine Gouzoulis-Mayfrank mahnt auf der Jahrestagung der Gesellschaft eine kluge Steuerung der Versorgung an.

Zoster-Vakzine schützt Frauen vor MCI und Tod durch Demenz

Immer mehr Analysen zur Zoster-Vakzine legen einen demenzprotektiven Effekt nahe. Eine aktuelle Untersuchung sieht zudem ein reduziertes Risiko von MCI und demenzbedingten Todesfällen – allerdings nur bei Frauen.

Bildnachweise
Springer Medizin Podcast - Kind und Mutter am Handy/© (M) kerkezz / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Psychotherapie Klientin und Therapeut*in/© EduLife Photos / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Impfung/© tong2530 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)