Skip to main content

2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

13. Durch Medikamente ausgelöste psychische Störungen

verfasst von : C. Lange-Asschenfeldt, W. Niebling, F. Schneider

Erschienen in: Facharztwissen Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Eine Vielzahl von Medikamenten kann psychische Störungen als unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) verursachen. Psychiatrisch relevante UAW können sich zum einen aus der Hauptwirkung eines Medikaments ergeben, zum anderen aus der psychotropen Eigenwirkung einer Substanz. Voraussetzung für die psychotrope Wirkung eines Arzneimittels ist dessen zentralnervöse Verfügbarkeit. Risikofaktoren für medikamentös induzierte psychiatrische Syndrome sind insbesondere höheres Lebensalter, Multimorbidität und Polypharmakotherapie. Psychiatrisch relevante UAW lassen sich einteilen in Syndrome mit paranoid-halluzinatorischer, depressiver, maniformer, ängstlicher, sedierender und deliranter Ausprägung, dabei sind Mischbilder häufig.
Literatur
Zurück zum Zitat Benkert O, Hippius H (2017) Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. Springer, HeidelbergCrossRef Benkert O, Hippius H (2017) Kompendium der Psychiatrischen Pharmakotherapie. Springer, HeidelbergCrossRef
Zurück zum Zitat Celano CM, Freudenreich O, Fernandez-Robles C, Stern TA, Caro MA, Huffman JC (2011) Depressogenic effects of medications: a review. Dialogues Clin Neurosci 13:109–125PubMedPubMedCentral Celano CM, Freudenreich O, Fernandez-Robles C, Stern TA, Caro MA, Huffman JC (2011) Depressogenic effects of medications: a review. Dialogues Clin Neurosci 13:109–125PubMedPubMedCentral
Zurück zum Zitat Rottenkolber D, Schmiedl S, Rottenkolber M, Farker K, Saljé K, Mueller S, Hippius M, Thuermann PA, Hasford J; Net of Regional Pharmacovigilance Centers (2011) Adverse drug reactions in Germany: direct costs of internal medicine hospitalizations. Pharmacoepidemiol Drug Saf 20: 626–634CrossRef Rottenkolber D, Schmiedl S, Rottenkolber M, Farker K, Saljé K, Mueller S, Hippius M, Thuermann PA, Hasford J; Net of Regional Pharmacovigilance Centers (2011) Adverse drug reactions in Germany: direct costs of internal medicine hospitalizations. Pharmacoepidemiol Drug Saf 20: 626–634CrossRef
Metadaten
Titel
Durch Medikamente ausgelöste psychische Störungen
verfasst von
C. Lange-Asschenfeldt
W. Niebling
F. Schneider
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50345-4_13

Mehr Zeit in den sozialen Medien kann zu Angststörungen führen

Eine Studie aus Finnland hat die Social-Media-Nutzung unter 16-jährigen Mädchen genauer unter die Lupe genommen. Lange Nutzdauer von Instagram & Co. war mit höheren Raten an Angststörungen assoziiert. Insgesamt waren rund 17% der Mädchen abhängig von Social Media.

Intoxikation ohne Alkoholaufnahme: An das Eigenbrauer-Syndrom denken!

05.06.2024 Internistische Diagnostik Nachrichten

Betrunken trotz Alkoholabstinenz? Der Fall einer 50-jährigen Patientin zeigt, dass dies möglich ist. Denn die Frau litt unter dem Eigenbrauer-Syndrom, bei dem durch Darmpilze eine alkoholische Gärung in Gang gesetzt wird.

Placebo kann psychische Erkrankungen lindern

04.06.2024 Psychiatrische Therapieverfahren Nachrichten

Unter Placebo verbessert sich der Zustand vieler psychisch erkrankter Patienten und Patientinnen deutlich. Die Effekte unterscheiden sich allerdings je nach Diagnose, zeigt eine große Metaanalyse.

Prämenstruelle Beschwerden mit Suizidrisiko assoziiert

04.06.2024 Suizidalität Nachrichten

Manche Frauen, die regelmäßig psychische und körperliche Symptome vor ihrer Menstruation erleben, haben ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko. Jüngere Frauen sind besonders gefährdet.