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16.02.2021 | Endokrinologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | CME Fortbildung | Ausgabe 1-2/2021

CME 1-2/2021

Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 1-2/2021
Autor:
Prof. Dr. med. Hans Udo Zieren
zum Fragebogen im Kurs

Zusammenfassung

Die häufigsten Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sind der Morbus Basedow (M. Basedow) und die Hashimoto-Thyreoiditis. Gemein ist beiden Erkrankungen, dass es bislang weder eine eindeutige ätiologische Klärung noch eine kausale Therapie gibt. Während die Immunhyperthyreose beim M. Basedow nach einer primären thyreostatischen Behandlung ein spontanes Remissionspotential von etwa 30-50% hat, führt die Hashimoto-Thyreoiditis im chronischen Verlauf in der Regel zu einer irreversiblen Destruktion der Schilddrüse und zu einer behandlungspflichtigen Hypothyreose. Beim M. Basedow kommen nach einer primären thyreostatischen Behandlung der Hyperthyreose grundsätzlich ein medikamentöser Therapieversuch mit Thyreostatika, eine Radiojodtherapie oder eine Operation zum Einsatz. Eine mögliche Augenbeteiligung im Rahmen der endokrinen Orbitopathie erfordert ein interdisziplinäres Management. Bei den Autoimmunthyreoiditiden kann in akuten Entzündungsstadien eine medikamentöse antiphlogistische Therapie erforderlich sein, im Spätverlauf steht meist der Thyroxinersatz der Hypothyreose im Vordergrund.

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Literatur
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