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13.02.2019 | Leitthema

Endoprothetische Versorgung bei posttraumatischer Gonarthrose

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit
Autoren:
Dr. M. Kremer, S. M. Heinz, R. Hoffmann

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Entwicklung einer posttraumatischen Gonarthrose ist häufig Folge von Gelenkfrakturen oder Kapsel‑/Bandverletzungen sowie von direkten Knorpel- oder Meniskusschäden. Auch extraartikuläre Frakturen mit Achs- bzw. Rotationsfehlstellungen prädisponieren für eine beschleunigte Arthroseentwicklung. Die Patienten sind zumeist jünger, und es bestehen häufig komplexe Ausgangsbefunde, die das operative Ergebnis wesentlich beeinflussen.

Material und Methode

Die Besonderheiten im Hinblick auf Diagnostik und Therapie werden in diesem Beitrag wiedergegeben. Zudem wird ein Überblick über operative Techniken, Implantatwahl und zu erwartende Ergebnisse gegeben.

Ergebnis und Diskussion

Neben dem präoperativen Infektausschluss stellen die Analyse der Fehlstellung, der Bandstabilität sowie das Ausmaß der knöchernen Defekte wesentliche Faktoren der Operationsplanung dar. Es muss entschieden werden, ob und wann Osteosynthesematerialien entfernt werden müssen, ob eine ein- oder zweizeitige Achskorrektur erfolgen muss und welche Art der Prothese benötigt wird. Zudem spielen das Weichteilmanagement und die Wahl des Zugangs eine wesentliche Rolle.

Schlussfolgerung

Die Behandlung der posttraumatischen Gonarthrose ist deutlich komplexer und komplikationsträchtiger verglichen mit der Primärendoprothetik. Es werden besondere Anforderungen an Vorhaltung und Erfahrung mit verschiedenen Primär- und Revisionssystemen gestellt. Zudem müssen notwendige Operationsschritte wie Umstellungsosteotomien, Rekonstruktion des Streckapparates, lokale oder freie Lappenplastiken (interdisziplinär) vorhanden sein.

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