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Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Während sich in den Industrienationen die Inzidenz des Zervixkarzinoms seit Jahren rückläufig zeigt, ist die durch eine persistierende Infektion mit HPV (humanen Papillomviren) ausgelöste Erkrankung in Schwellen- und Entwicklungsländern nach wie vor sehr häufig. Durch ein effektives Screening mittels Abstrichzytologie gelingt meist die Diagnose einer Vorstufe bzw. des Frühstadiums eines invasiven Karzinoms. In frühen Stadien ist die Möglichkeit eines Organerhalts gegeben. In den letzten Jahren verschiebt sich der Trend bei der fortgeschrittenen Erkrankung weg von der radikalen Operation, ggf. mit anschließender adjuvanter Radiochemotherapie, hin zu einer alleinigen Radiochemotherapie. Im gleichen Maße hat allerdings die Wertigkeit des operativen Stagings zugenommen. Die metastasierte Erkrankung ist immer noch mit einer sehr ungünstigen Prognose verbunden, jedoch konnten in den vergangenen Jahren auch hier Fortschritte bei der medikamentösen Therapie erzielt werden.
Titel
Diagnostik und Therapie des Zervixkarzinoms
Verfasst von
PD Dr. med. N. de Gregorio
F. Ebner
Publikationsdatum
24.04.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 5/2019
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-019-0135-9
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Bildnachweise
Adenokarzinom der Cervix uteri /© Springer Medizin Verlag GmbH, Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH