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07.09.2018 | Humane Papillomaviren | Leitthema | Ausgabe 12/2018

Der Urologe 12/2018

Krankheitslast humaner Papillomaviren der Männer

HPV-Vorsorge wird Männersache

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 12/2018
Autor:
Prof. Dr. P. Schneede

Zusammenfassung

Aufgrund des Fehlens eines etablierten Schulimpfprogramms scheiterte die behördlich in Deutschland primär empfohlene, alleinige HPV-Mädchenimpfung (humane Papillomaviren). Über ein Jahrzehnt erreichten die weiblichen Impfraten nicht wesentlich mehr als 40 %, was nicht zur Herdenimmunität für die Jungen reichte. Die STIKO-Impfempfehlung (Ständige Impfkommission) wurde deshalb überarbeitet und empfiehlt aktuell die geschlechtsneutrale HPV-Impfung aller Kinder von 9–14 Jahren, um sämtlichen impfpräventablen Tumoren durch HPV-Impfung vorzubeugen. Zur Ausräumung des hierzulande fälschlich entstandenen Eindrucks eines reinen Frauenproblems beschäftigt sich dieser Artikel insbesondere mit der HPV-Krankheitslast der Männer, die gezielt durch frühzeitige HPV-Impfung der Jungen verhindert werden kann. Deutsche Urologen starten eine Kampagne: HPV-Vorsorge wird Männersache.

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