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27.07.2018 | Humerusschaftfraktur | CME | Ausgabe 9/2018

Der Unfallchirurg 9/2018

Humerusschaftfraktur

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 9/2018
Autoren:
Prof. Dr. R. Biber, H. J. Bail, M. Geßlein
Wichtige Hinweise

Redaktion

P. Biberthaler, München
T. Gösling, Braunschweig
T. Mittlmeier, Rostock

Zusammenfassung

Zur Behandlung der Humerusschaftfraktur existiert bislang kein Goldstandard. Mehrere Behandlungsmethoden werden mit guten klinischen Ergebnissen angewandt. Eine bimodale Altersverteilung der Humerusschaftfraktur mit Häufigkeitsgipfeln zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr sowie jenseits des 60. Lebensjahrs wird angegeben. Die Entscheidung für oder gegen eine operative Therapie hängt nicht nur vom Verletzungsmuster, sondern auch von den Bedürfnissen des Patienten ab. Gängige Operationsmethoden sind die antegrade oder die retrograde Verriegelungsmarknagelung, aber auch die Verwendung langer proximaler Humerusnägel. Plattenosteosynthesen können als „open reduction and internal fixation“ oder als „minimally invasive plate osteosynthesis“ durchgeführt werden. Eine Überlegenheit einer der Methode ist derzeit nicht belegt. Die Radialisschädigung ist eine typische Komplikation der Humerusschaftfraktur; durch eine notfallmäßige Nervenrevision wird aber kein verbessertes Outcome erreicht.

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