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01.03.2012 | Leitthema | Ausgabe 3/2012

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 3/2012

Klinische Epidemiologie und Prävention der Kontaktallergien

Der Beitrag des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK)

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 3/2012
Autoren:
Prof. Dr. A. Schnuch, W. Uter, H. Lessmann, J. Geier

Zusammenfassung

Das multizentrische Projekt Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK), an dem 56 Hautkliniken aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt sind, hat die epidemiologische Erforschung der Kontaktallergien zum Ziel. Die bei der Diagnostik anfallenden Daten (unter anderem anamnestische Angaben zum Beruf, Epikutantestergebnisse) werden seit 1989 zentral gespeichert. Entsprechend der Art der Datengewinnung – halbjährliche Datenlieferung der Partnerkliniken an die Zentrale und kontinuierlich wachsender Datenbestand, der im März 2011 Daten von > 200.000 Patienten umfasste – lassen sich zwei Arten der Datennutzung unterscheiden: Die Nutzung als dynamisches Überwachungssystem und die Nutzung als ein statisches Register. Mit der Analyse von Registerdaten können Risikofaktoren (zum Beispiel bestimmte Berufe oder bestimmte Expositionen) identifiziert und quantifiziert werden, wie am Beispiel der Allergie gegen para-Phenylendiamin (PPD) gezeigt wird. Dabei wurden neben dem Haarefärben weitere, bedeutende Risikofaktoren ermittelt. Die halbjährlich neu eingehenden Daten (von etwa 6000 Patienten) erlauben demgegenüber Trendberechnungen mit dem vorrangigen Ziel, problematische Entwicklungen im Bereich der Sensibilisierungen zu identifizieren, wie am Beispiel der Epoxidharzallergien gezeigt wird, um so die Grundlage für präventive Interventionen zu schaffen. Ein kontinuierliches Monitoring ist auch in Zukunft erforderlich, um gesundheitsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Epidemien von Neusensibilisierungen (primäre Prävention) zu verhindern. Die staatlichen Rahmenbedingungen behindern allerdings in gravierender Weise die klinische Epidemiologie der Kontaktallergien und damit deren Prävention.

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