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25.07.2017 | Leitthema | Ausgabe 9/2017

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 9/2017

Körpermodifikation und sexuelle Gesundheit

Einfluss von Tattoo, Piercing und ästhetisch-plastischer Chirurgie im Genitalbereich auf die sexuelle Gesundheit von Frauen und Männern

Zeitschrift:
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz > Ausgabe 9/2017
Autoren:
Prof. Dr. med. Aglaja Valentina Stirn, Ronja Zannoni

Zusammenfassung

Die vorliegende Arbeit liefert einen Überblick über psychologische Auswirkungen von Körpermodifikationen (Tattoo, Piercing und ästhetisch-plastische Chirurgie im Genitalbereich) auf die sexuelle Gesundheit von Individuen und bezieht sich hierbei auf vergangene und aktuelle Forschungserkenntnisse. Unter Körpermodifikationen sind invasive Eingriffe in den menschlichen Körper zu verstehen, die mit (semi)permanenten Veränderungen einhergehen. Tattoos und Piercings (v. a. Genitalpiercings) wirken sich positiv auf die sexuelle Zufriedenheit und das Gefühl von sexueller Attraktivität bei Männern und Frauen aus, ein Zusammenhang mit riskantem Sexualverhalten ist bis dato umstritten. Der Trend zur ästhetisch plastischen Chirurgie wächst zunehmend und beeinflusst insbesondere das weibliche genitale Selbstbild und das Sexualverhalten.

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