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01.12.2015 | Minimalinvasive Chirurgie | Leitthema | Ausgabe 12/2015

Der Chirurg 12/2015

Management häufiger minimalinvasiv chirurgischer Komplikationen

Minimalinvasiv oder immer offen chirurgisch?

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 12/2015
Autoren:
Prof. K. Ludwig, U. Scharlau, S. Schneider Koriath

Zusammenfassung

Hintergrund

Zwei Jahrzehnte nach weitestgehender Etablierung der laparoskopischen Elektivchirurgie stellt sich die Frage, ob und wann die Vorteile dieser Technik auch im Komplikationsfall ausreichend sicher eingesetzt werden können.

Material und Methode

Es wurde die aktuelle Literatur im Kontext mit verfügbaren aktuellen Handlungsempfehlungen zum Komplikationsmanagement der laparoskopischen Chirurgie analysiert.

Ergebnisse

Intra- und postoperativ behandlungsbedürftige minimalinvasive Komplikationen sind in Abhängigkeit von der Komplexität des Eingriffs insgesamt selten und mit einer Häufigkeit von 0,1 bis maximal 5 % der Eingriffe zu erwarten. Sie sind neben verwachsungsbedingten und anatomischen Limitierungen in ca. 40–60 % Ursache für eine notwendige Konversion zum offenen Vorgehen.

Diskussion

Durch die relative Seltenheit und große Varianz potenzieller Komplikationsmöglichkeiten existiert keine wissenschaftliche Evidenz auf Studienniveau, die belastbare Handlungsempfehlungen für jede Situation geben kann. Es muss nach wie vor individuell und in Abhängigkeit von der jeweiligen klinischen Situation entschieden werden, ob ein erfolgreiches laparoskopisches Management ausreichend sicher durchgeführt werden kann. Dabei hat sich gezeigt, dass eine Reihe von Komplikationen durchaus minimalinvasiv gut kontrolliert werden kann. Allerdings müssen dafür neben einer hohen laparoskopischen Erfahrung optimale apparativ-instrumentelle Rahmenbedingungen vorliegen. Sind diese Faktoren in der Summe nicht gegeben, ist ein konventionell offenes Vorgehen immer noch zu bevorzugen.

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