Skip to main content
main-content

04.03.2019 | Nebenwirkungen der Krebstherapie | Psychoonkologie | Ausgabe 4/2019

Der Onkologe 4/2019

Risikowahrnehmung und Risikoverständnis bei Männern mit Prostatakarzinom

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 4/2019
Autoren:
PD Dr. Friederike Kendel, Markus Feufel

Zusammenfassung

Die Voraussetzung für eine informierte Behandlungsentscheidung ist ein genaues Verständnis der jeweiligen Risiken und Nebenwirkungen. Viele Patienten haben jedoch Schwierigkeiten beim Umgang mit Statistiken. Das numerische Risikoverständnis kann mit einer komplexitätsreduzierten Darstellung von Risikoinformationen, beispielsweise mittels Faktenboxen, verbessert werden. Grundprinzip ist eine vergleichende Darstellung von Häufigkeiten (1 von 1000) statt Prozentangaben (0,1 %) für unterschiedliche Risikogruppen oder für Interventions- vs. Kontrollgruppen. Über das individuelle Zahlenverständnis hinaus wird die Risikowahrnehmung auch von psychosozialen Variablen beeinflusst. Vor allem krankheitsspezifische Ängste, Motive, anekdotische Informationen und Vorerfahrungen des Patienten können zu einer Wahrnehmung von Risiken führen, die von den „objektiven“ Risiken abweicht. Eine Kenntnis dieser Einflüsse und ihrer Wirkungen kann Ärzte bei der Kommunikation von Risiken und einer partizipativen Entscheidungsfindung in der täglichen klinischen Arbeit unterstützen.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2019

Der Onkologe 4/2019 Zur Ausgabe

Palliativmedizin und Supportivtherapie

Algorithmus Tumorschmerztherapie

Passend zum Thema

16.03.2020 | Sonderbericht | Onlineartikel

Tumor-assoziierte Thromboembolien: Effektiv und sicher antikoagulieren

Der Verlauf einer venösen Thromboembolie kann bei Tumorpatienten deutlich aggressiver sein als bei Nichttumorpatienten. Zugleich neigen diese Patienten verstärkt zu klinisch relevanten Blutungen. Wie in dieser schwierigen Situation eine sichere Antikoagulation umgesetzt werden kann, erläutert Prof. Dr. Florian Langer, Onkologe und Hämostaseologe vom Universitätsklinikum Hamburg. 

LEO Pharma GmbH

Therapie von tumorassoziierten Thromboembolien

Die antikoagulatorische Behandlung von Patienten mit tumorassoziierten venösen Thromboembolien ist komplex, weil diese Patienten sowohl ein deutlich erhöhtes Thromboembolie- als auch ein großes Blutungsrisiko haben. Variiert werden diese Risiken durch die jeweilige Tumorentität, das Erkrankungsstadium, aber auch die individuelle Krebsbehandlung und andere Therapien.

LEO Pharma GmbH
ANZEIGE

Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

Die Thromboembolie ist neben Infektionen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten. Die Behandlung der CAT (cancer associated thrombosis) ist komplex und orientiert sich am individuellen Patienten. Angesichts einer Vielzahl zur Verfügung stehender medikamentöser Behandlungsoptionen finden Sie hier Video-Experteninterviews, Sonderpublikationen und aktuelle Behandlungsalgorithmen zur Therapieentscheidung auf Basis von Expertenempfehlungen.

Bildnachweise