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19.01.2017 | Leitthema | Ausgabe 2/2017

Zeitschrift für Rheumatologie 2/2017

Neue Optionen für die Praxis

„Update S1/S2-Leitlinie Rheumatoide Arthritis“?

Zeitschrift:
Zeitschrift für Rheumatologie > Ausgabe 2/2017
Autor:
Prof. Dr. M. Schneider
Wichtige Hinweise

Redaktion

A. Zink, Berlin
B. Hellmich, Kirchheim-Teck

Zusammenfassung

Leitlinien zur medikamentösen Behandlung der rheumatoiden Arthritis leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer evidenzbasierten Versorgung der Betroffenen. Die Empfehlungen unterstützen den Behandler bei seiner Entscheidungsfindung, die letztliche Entscheidung sollte aber immer in einer partizipativen Entscheidung gemeinsam von Patient und Arzt getroffen werden. Dieser Prozess wird eher durch grundlegende Konzepte der Leitlinien, wie z. B. „treat-to-target“, gesteuert als durch konkrete Empfehlungen für oder gegen eine bestimmte Substanz(klasse). Dort, wo die Empfehlungen schon sehr konkret sind, wie z. B. für Methotrexat als Ersttherapie, sind diese eher ökonomisch getrieben als evidenzbasiert. Das ist nicht grundsätzlich falsch, sollte allerdings bei der Entscheidungsfindung deutlich werden. Eine differenziertere Empfehlung über Leitlinien benötigt eine bessere Risikostratifizierung für den Einzelnen und eine deutlichere Profilbildung der verschiedenen Substanzen.

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