Skip to main content
main-content

04.03.2021 | Neurochirurgie von Hirntumoren | CME | Ausgabe 4/2021

Der Onkologe 4/2021

Chirurgische Behandlung und Strahlentherapie von Hirnmetastasen

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 4/2021
Autoren:
Univ.-Prof. Dr. Jan P. Boström, Kathleen Jetschke, Univ.-Prof. Dr. Kirsten Schmieder, Univ.-Prof. Dr. Irenäus A. Adamietz
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Herne
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

In dieser Arbeit sollen die Grundsätze der interdisziplinären Behandlung von Hirnmetastasen skizziert werden. Die interdisziplinäre Behandlung wird bestimmt durch die klinische Situation, anatomische Gegebenheiten und die Tumorentität. Sie hat eine Reduktion der Toxizität im Fokus. Zur Diagnostik von Hirnmetastasen werden Magnetresonanztomographie, Computertomographie (CT) und Positronenemissionstomographie-CT verwendet. Bei zugänglichen, symptomatischen Metastasen wird die Neurochirurgie eingesetzt. Bei umschriebenen, auch multiplen, jedoch chirurgisch schlecht erreichbaren Metastasen kommt die Radiochirurgie zum Einsatz. Die Teilhirnbestrahlung wird, wenn möglich, einer Ganzhirnbestrahlung vorgezogen. Eine Schonung des Hippocampus bei Ganzhirnbestrahlung reduziert die Therapietoxizität. In Notsituationen leisten Steroide einen effektiven Beitrag, eine neurochirurgische Intervention ist eventuell lebensrettend. Die Möglichkeiten einer medikamentösen Systemtherapie nehmen zu.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2021

Der Onkologe 4/2021 Zur Ausgabe
Bildnachweise