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01.03.2004 | Schmerztherapie | Ausgabe 3/2004

Der Anaesthesist 3/2004

Nichtopioidanalgetika zur perioperativen Schmerztherapie

Risiken und rationale Grundlagen für den Einsatz bei Erwachsenen

Zeitschrift:
Der Anaesthesist > Ausgabe 3/2004
Autoren:
Dr. A. Brack, H. L. Rittner, M. Schäfer

Zusammenfassung

Nichtopioidanalgetika sind wesentlicher Bestandteil der perioperativen Schmerztherapie. In dieser Arbeit werden pharmakologische Aspekte, analgetische Wirksamkeit und unerwünschte Arzneimittelwirkungen der Nichtopioidanalgetika dargestellt. Im ersten Teil wird die Pharmakologie der Substanzen Diclofenac und Acetylsalicylsäure als saure und Metamizol, Paracetamol und die COX-2-Inhibitoren als nichtsaure antiphlogistische Analgetika beschrieben. Im zweiten Teil wird die analgetische Wirksamkeit der Nichtopioidanalgetika bei geringgradigen (z. B. ambulante Eingriffe) sowie als Kombinationstherapie mit Opioiden bei höhergradigen Schmerzen (z. B. Abdominalchirurgie) diskutiert. Der mögliche Nutzen einer Kombinationstherapie aus 2 Nichtopioidanalgetika wird dargestellt. Im dritten Teil werden die unerwünschten Arzneimittelwirkungen anhand Pathophysiologie, Häufigkeit und klinischer Relevanz beschrieben. Schwerpunkte sind die Wirkungen auf den Gastrointestinaltrakt (Ulkusbildung), die Blutgerinnung (Blutungsrisiko und Thromboseentstehung), das renale (Niereninsuffizienz), das pulmonale (Bronchospasmus) und das blutbildende System (Agranulozytose). Abschließend werden Empfehlungen zum klinischen Einsatz der Nichtopioidanalgetika in der postoperativen Schmerztherapie gegeben.

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