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03.06.2020 | Video plus | Ausgabe 8/2020

Der Ophthalmologe 8/2020

Offene Bindehautrevision nach XEN45-Gel-Stent-Implantation als standardisiertes Verfahren

Eine Anleitung Step by Step. Videobeitrag

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 8/2020
Autoren:
PD Dr. med. Randolf Alexander Widder, Dr. med. Corinna Rennings, PD Dr. med. Gernot F. Rössler
Wichtige Hinweise

Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00347-020-01127-0) enthält ein Video zum Revisionseingriff mit Öffnung der Bindehaut und Entfernung des Narbengewebes nach XEN45-Gel-Stent-Implantation. Beitrag und Video stehen Ihnen auf www.​springermedizin.​de zur Verfügung. Bitte geben Sie dort den Beitragstitel in die Suche ein, das Zusatzmaterial finden Sie beim Beitrag unter „Ergänzende Inhalte“.

Zusammenfassung

Hintergrund

Nach Implantation des XEN-Gel-Stents (Allergan, CA, USA) kommt es häufig zu einer Vernarbung der Bindehaut mit einem Anstieg des intraokulären Druckes (IOD). In der vorliegenden Arbeit wird ein Revisionseingriff mit Öffnung der Bindehaut und Entfernung des Narbengewebes beschrieben. Um das Verfahren zu standardisieren, wird der Eingriff in 9 Schritte unterteilt. Diese werden sowohl in einer Bilderfolge als auch im Video dargestellt.

Methoden

Der Eingriff wird in 9 Schritte unterteilt: 1) kornealer Zügelfaden und Applikation von Suprarenin, 2) Öffnen der Konjunktiva am Limbus, 3) Präparation der Konjunktiva jeweils neben dem Stent, 4) Separierung des Stents von der Bindehaut, 5) Feinpräparation des Stents, 6) Entfernung von subkonjunktivalem Narbengewebe, 7) Durchgängigkeit des Stents prüfen, 8) Mitomycin C, 9) Bindehautverschluss Vicryl 9.0.

Ergebnisse

Nach dem Eingriff bildet sich eine diffuse Filterzone. In der Literatur sind Steigerungen der Erfolgsraten auf 90 % (Kriterium: keine weitere Reoperation notwendig) nach offener Bindehautrevision beschrieben worden. Schwere Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Sie entsprechen denen des Primäreingriffes.

Schlussfolgerungen

Die offene Bindehautrevision nach XEN-Gel-Stent führt zu einer effektiven und andauernden Drucksenkung. Die Revision ist auch nach einem längeren Zeitraum noch durchführbar und kann wieder zur Tropfenfreiheit des Patienten führen. Zur Durchführung der offenen Bindehautrevision sind Erfahrungen in der Filterkissenchirurgie von Vorteil.

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