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17.03.2020 | Pädiatrische Orthopädie und Unfallchirurgie | Der besondere Fall im Bild | Ausgabe 3/2020

Rechtsmedizin 3/2020

Sternumfrakturen gibt es (fast) nur durch Reanimation, oder? Und bei Kindern?

Zeitschrift:
Rechtsmedizin > Ausgabe 3/2020
Autoren:
Dr. med. S. Binder, V. Arpe, M. A. Rothschild, S. Banaschak

Zusammenfassung

Frakturen des Sternums sind im Vergleich zu anderen Knochenbrüchen selten. Insbesondere im Kindesalter werden Brüche des Brustbeins selten diagnostiziert und machen, bezogen auf die gesamte Anzahl der Sternumfrakturen, nur einen geringen Prozentsatz aus. In dem Fall eines 10 Jahre alten Jungen stellte sich dieser mit atemunabhängigen Schmerzen im Brustbereich bei seinem Kinderarzt vor, ähnliche Beschwerden bestanden bereits vor einer Woche. In der sonographischen Untersuchung ergab sich der Verdacht auf eine Fraktur des Sternums, welche durch eine anschließende röntgenologische Untersuchung bestätigt wurde. Nach Besprechung der Befunde gab die Mutter an, dass die Schmerzen erstmals aufgetreten seien, nachdem der 12-jährige Cousin ihrem Sohn mit dem Knie gegen das Brustbein gestoßen habe. Es stellte sich die Frage nach der Plausibilität des angegebenen Verletzungsmechanismus.
Vor dem Hintergrund des beschriebenen Falls wird unter Einbezug der aktuellen Literatur ein Überblick über epidemiologische Daten, zugrunde liegende Verletzungsmechanismen sowie anatomische Besonderheiten von isolierten Sternumfrakturen im Kindesalter gegeben. Dabei zeigt sich, dass isolierte Sternumfrakturen in der im vorgestellten Fall vorliegenden Altersgruppe bei alterstypischen spielerischen Tätigkeiten auftreten können. Die Plausibilität des angegebenen Verletzungsmechanismus kann im vorliegenden Fall somit in der Zusammenschau bestätigt werden.

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