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20.10.2015 | Industrieforum | Ausgabe 5/2015

gynäkologie + geburtshilfe 5/2015

Pegyliertes liposomales Doxorubicin verträglicher als die konventionelle Variante

Zeitschrift:
gynäkologie + geburtshilfe > Ausgabe 5/2015
Autor:
Ulrike Hafner
_ Studienergebnissen zufolge wird pegyliertes liposomales Doxorubicin von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom in der First-Line-Therapie besser vertragen als konventionelles Doxorubicin [O’Brien MER et al., 2004, Ann Oncol 15: 440–9]. In einer Phase-III-Studie wurden 509 Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom randomisiert und entweder mit pegyliertem liposomalen Doxorubicin (50 mg/m 2 KO [Körperoberfläche] alle vier Wochen) oder mit konventionellem Doxorubicin (60 mg/m 2 KO alle drei Wochen) behandelt. Hinsichtlich des primären Endpunkts, d.h. des progressionsfreien Überlebens, war die Therapie mit pegyliertem Doxorubicin im Vergleich zur Behandlung mit konventionellem Doxorubicin nicht unterlegen (6,9 Monate versus 7,8 Monate, Hazard Ratio [HR] 1,00; 95%-Konfidenzintervall [KI] 0,82–1,22). Auch die Ansprechrate und das Gesamtüberleben waren in beiden Therapiearmen vergleichbar (33% vs. 38%; 21 Monate vs. 22 Monate, HR 0,94; 95%-KI 0,74–1,19). Verglichen mit der Behandlung mit konventionellem Doxorubicin wurde unter pegyliertem liposomalen Doxorubicin (Caelyx®) eine reduzierte Kardiotoxizität beobachtet (HR 3,16; 95%-KI 1,58-6,31; p < 0,001). Auch Patientinnen mit kardialem Risiko zeigten keine klinischen Anzeichen oder Symptome eines kongestiven Herzversagens. Wie Prof. Dr. Volkmar Müller, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, erläuterte, konnte in der randomisierten Phase-III-Studie PELICAN nachgewiesen werden, dass pegyliertes liposomales Doxorubicin in der First-Line-Chemotherapie bei Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom hinsichtlich der Zeitdauer bis zur Krankheitsprogression ebenso effektiv wie Capecitabin (6,7 Monate vs. 7,1 Monate; p = 0,3460), jedoch besser verträglich war [Jäger E et al., 2010, J Clin Oncol 28: 15s, Suppl, #1022). ...

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