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Erschienen in: Prävention und Gesundheitsförderung 1/2024

Open Access 24.02.2023 | Originalarbeit

Planung und Implementierung einer baulichen Maßnahme zur Bewegungsförderung im ländlichen Raum – die „Bewegte Dorfrunde“ Wülfershausen

verfasst von: Bruno Domokos, Carla Faßbender, Christina Müller, Lisa Paulsen, Jens Bucksch, Birgit Wallmann-Sperlich

Erschienen in: Prävention und Gesundheitsförderung | Ausgabe 1/2024

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Bewegungsförderung wird in ländlichen Strukturen weitestgehend vernachlässigt. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wurde in einer ländlichen Gemeinde ein systematischer Planungs- und Implementierungsprozess durchlaufen, wobei explizit bauliche Veränderungen der physischen Bewegungsverhältnisse adressiert wurden. Ziel des Artikels ist es, diesen Prozess und das Ergebnis, die „Bewegte Dorfrunde“, zu beschreiben.

Methodische Vorgehensweise

Der Planungs- und Umsetzungsprozess erfolgte angelehnt an den Public Health Action Cycle in 4 Schritten: I) Zur Problembestimmung wurde eine partizipative Bedarfs- und Bedürfnisanalyse durchgeführt, die aus verschiedenen Verfahren und Instrumenten bestand (Asset-Analyse, Auditierung, Fragebogenerhebung, Beteiligungsverfahren). II) Die Planungsgruppe sammelte die genannten Probleme und Maßnahmenvorschläge aus der Bürgerschaft, die jeweils unterschiedliche Handlungsfelder adressierten. Aufgrund vielfältiger Potenziale und unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der Bedarfs- und Bedürfnisanalyse legte sich die Projektplanungsgruppe u. a. auf einen beschilderten Gemeinderundweg mit Bewegungsstationen fest. III) Eine Dorfrunden-Arbeitsgruppe aus Bürger*innen entwarf ein bewegungsanregendes und interaktionsförderndes Stationenkonzept, erarbeitete Motivierungsstrategien für die Nutzung und setzte es mit Unterstützung der Gemeinde um. IV) In einer internen Evaluation wurde der Planungs- und Umsetzungsprozess sowie das Ergebnis der „Bewegten Dorfrunde“ von den Dorfrunden-Arbeitsgruppenmitgliedern bewertet.

Ergebnisse

Die Projektmaßnahme besteht aus einem 2,8 km langen Gemeinderundweg entlang beliebter Spazierwege in verschiedenen Ortsteilen, der durch thematisch unterschiedliche Stationen und mehrere Sitzmöglichkeiten ergänzt wurde. Zum Stationenkonzept gehören 14 niedrigschwellige Bewegungs- und Begegnungsangebote zu den Themen Sport und Bewegung, Entspannung und Achtsamkeit, Spiel und Spaß sowie Begegnung. Maßnahmen zur Nutzungsmotivierung beinhalten Aktionstage mit begleiteten Begehungen, aktive Bewerbungen über unterschiedliche Kommunikationswege und allgemeine Anreizstrukturen. In der Evaluation wurden Prozess und Ergebnis positiv bewertet.

Schlussfolgerung

Partizipative, systematische Planung und Umsetzung ist auch in ländlichen Strukturen eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung passgenauer Maßnahmen. Die „Bewegte Dorfrunde“ bekräftigt Chancen für die kommunale Bewegungsförderung im ländlichen Raum.

Hintergrund

Als Reaktion auf den Bewegungsmangel gelangen Ansätze, die räumliche Rahmenbedingungen berücksichtigen, zunehmend in den Fokus der Gesundheitsförderung. Kommunen stellen dabei ein zentrales Setting dar, weil sie die physische und soziale Lebensumwelt der dort wohnenden Menschen konstituieren [12].
Insbesondere in ländlichen Räumen ist die Bewegungsförderung noch ein vernachlässigtes Anliegen [21]. Im Rahmen des Forschungsprojekts EUBeKo (Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse verhältnisorientierter Bewegungsförderung in der Kommune für mehr Chancengerechtigkeit systematisch planen und implementieren) wurde in der Gemeinde Wülfershausen a. d. Saale ein systematischer Planungs- und Umsetzungsprozess zur Bewegungsförderung durchgeführt. Charakteristisch für die als Modell fungierende Gemeinde des Landkreises Rhön-Grabfeld ist eine nach der Typologie des Thünen-Instituts sehr ländliche Prägung mit schwacher sozioökonomischer Lage [4]. Das Ziel der Gemeinde war, die Lebensqualität aller Bürger*innen durch mehr Bewegung und Gesundheit in der Wohnumgebung zu steigern. Diesbezüglich bildete die Gemeinde Wülfershausen eine Planungsgruppe1 bestehend aus unterschiedlichen lokalen und regionalen Stakeholdern sowie dem begleitenden Team der Universität Würzburg. Der vorliegende Beitrag hat einerseits zum Ziel, den Planungs- und Implementierungsprozess einer verhältnisorientierten Intervention, angelehnt an die 4 Phasen des Public Health Action Cycle, zu skizzieren [14]. Andererseits wird das dabei erreichte Ergebnis, die „Bewegte Dorfrunde“, als ein Praxisbeispiel für kommunale Bewegungsförderung in ländlichen Strukturen vorgestellt. Zuletzt werden gewonnene Erkenntnisse hinsichtlich förderlicher Aspekte und Schwierigkeiten aus dem Planungs- und Umsetzungsprozess diskutiert. Der Beitrag soll damit einen Mehrwert für zukünftige Projektvorhaben in der verhältnisorientierten Bewegungsförderung im ländlichen Raum bieten.

Methodische Vorgehensweise

Gesundheitsförderung im Setting Kommune sollte auf Grundlage von Planungsmodellen systematisch und evidenzbasiert erfolgen [16]. Die Planungsgruppe verständigte sich in regelmäßigen Zusammenkünften (ca. vierteljährlich) über das Vorgehen und die nächsten zu erledigenden Projektschritte im Planungszyklus zur verhältnisorientierten Bewegungsförderung. Zwischen den Planungsgruppentreffen erfolgten die vereinbarten und geplanten weiteren Projektschritte durch einzelne Planungsgruppenmitglieder (z. B. Bürgerbeteiligungsverfahren, Begehungen, (intersektorale) Absprachen, Recherchen, Kontaktaufnahmen zu unterschiedlichen Akteur*innen und Bürger*innen, Planungsschritte etc.). Die erfolgten Planungs- und Implementierungsvorgänge lassen sich angelehnt an die 4 Phasen des Public Health Action Cycles darstellen. Für das Projekt liegt ein positives Ethikvotum der Ethikkommission der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vor.

Phase I: Problemdefinition

Bewegung trägt nachweislich zu Gesundheit und Wohlbefinden bei [20]. Dennoch erreichen nur knapp ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland die Nationalen Empfehlungen für Bewegung [7, 13]. In der 1. Phase wurde deshalb der bewegungsbezogene Ist-Zustand der Gemeinde erfasst. Mithilfe verschiedener Erhebungsinstrumente und -methoden wurde eine partizipative Bestands‑, Bedarfs- und Bedürfnisanalyse durchgeführt, um ein differenziertes Bild über die Bewegungsverhältnisse zu bekommen und daraus Maßnahmen zur Bewegungsförderung abzuleiten. Dafür wurde eine postalische oder wahlweise Online-Befragung durchgeführt, an der insgesamt 173 Personen teilnahmen (139 Erwachsene, 16 Jugendliche, 18 Kinder/Eltern; ca. 12 % der Bevölkerung). Das Bewegungsverhalten der Erwachsenen wurde mittels der deutschen validierten Version des European Health Interview Survey – Physical Activity Questionnaires (EHIS-PAQ; [6]) erfasst und anhand dessen das Erreichen der Bewegungsempfehlungen berechnet. In den Ergebnissen zeigte sich, dass weniger als ein Drittel der Erwachsenen (31,5 %) die kombinierten Empfehlungen für ausdauerorientierte und muskelkräftigende Aktivität (mindestens 150 min pro Woche moderat aerob aktiv sowie mindestens 2‑mal wöchentlich Krafttraining) erreichten [13]. Männer erreichten die kombinierten Bewegungsempfehlungen dabei häufiger (33,3 %) als Frauen (24,7 %). Auch für Kinder von 3 bis 10 Jahren und Jugendliche im Alter von 11 bis 17 Jahren bestehen Potenziale zur Verbesserung des Bewegungsverhaltens: Lediglich 65 % der Kinder und 31 % der Jugendlichen erreichten hier die Mindestempfehlung von 60 min moderater und/oder intensiver Aktivität in den letzten 7 Tagen [17]. Während das Angebot an Sportgruppen und Bewegungsangeboten insgesamt als ausreichend bewertet wurde (78,4 %) und die Infrastruktur für Fußgänger*innen und zum Radfahren mehrheitlich als angenehm betrachtet wurde (84,1 %), fand sich unter den dringlichsten Maßnahmen unter anderem die Schaffung von Bewegungsflächen für Senior*innen (66,9 %) und für Jugendliche (56 %). Baulich-technische und sozial-infrastrukturelle Bedarfe wurden außerdem mittels einer Auditierung (Erfassungsinstrument: „rural active living assessment“ [23]) aufgedeckt und zeigten sich beispielsweise in fehlenden Sitzbänken, mangelnden Zielpunkten und desintegrierter Ortsteile. In einer Asset-Analyse wurde die Angebotsstruktur der örtlichen Vereine und Gruppen identifiziert: Zahlreiche Angebote aus dem organisierten Sport (z. B. Gymnastikkurse für Senior*innen) und mehrere informelle Gruppen (z. B. Spazierganggruppen wie die sog. „Mittwoch-Tramps“) sind charakteristisch für die Gemeinde. Gleichzeitig wurden aber auch weitere Bedarfe nach Angeboten für alle Zielgruppen bei der initialen Infoveranstaltung (ca. 100 Teilnehmer*innen) und bei zwei Gesprächsnachmittagen mit Jugendlichen sowie mit Senior*innen (ca. je 20 Teilnehmer*innen) ersichtlich2. Unter Einsatz partizipativer Methoden (z. B. Nadelmethode zur Kartographierung von beliebten Strecken, Treffpunkten aber auch Bedarfen im Siedlungsbereich [Gesprächsnachmittage] und World Café [initiale Infoveranstaltung]) wurden dabei wiederholt Wünsche nach öffentlich zugänglichen Freizeitangeboten im Gemeindegebiet und in den naheliegenden Naturräumen geäußert sowie zusätzliche Möglichkeiten für Begegnung und Interaktion gewünscht. Explizit genannt wurden dabei beispielsweise attraktive Spazierwege (ausreichend Schatten, Sitzmöglichkeiten in regelmäßigen Abständen etc.), barrierefreie Begegnungsorte und eine allgemeine Aufwertung von Naturräumen. Konkrete Vorschläge waren z. B. ein sicherer Übergang der Bundesstraße, die zum Ortsteil Eichenhausen führt, ein Bike-Park, ein Kneipp-Becken, ein Beachvolleyballfeld, eine Aufwertung des Dorfsees und ein barrierefreier Umbau des Sportheims im Ortsteil Eichenhausen.
Im Gesamtbild zeigten sich ein altersgruppenübergreifender Bewegungsmangel sowie diverse Optimierungspotenziale in den bewegungsbezogenen Verhältnissen der Gemeinde. Als theoretische Grundlage wurde das sozial-ökologische Modell nach Sallis et al. sowie das modifizierte Modell nach Bucksch et al. zur Erklärung des Bewegungsverhaltens herangezogen, in dem die Gründe für den Bewegungsmangel mitunter in einem Komplex aus Ursachen in der unmittelbaren Wohnumgebung eingeordnet werden können [2, 3, 15]. Personenbezogene und unmittelbar verhaltensorientierte Aspekte, die unter sozial-ökologischer Perspektive ebenfalls eine Rolle spielen, wurden an dieser Stelle im Prozess nicht explizit adressiert [15].

Phase II: Strategieformulierung

Um dem definierten Problem zu begegnen, wurden Planungsprinzipien bewegungsfreundlicher Kommunen aus aktuellen Übersichtarbeiten zu Rate gezogen. Diese Planungsprinzipien lassen sich verschiedenen Handlungsfeldern zuordnen [2, 9], wie z. B. Sport- und Freizeitanlagen, soziale Umwelt, Aufwertung von Naturräumen, Aufbau vollständiger und kompakter Nachbarschaften mit erreichbaren und attraktiven Zielpunkten.
Vor dem Hintergrund der identifizierten Handlungsfelder bewegungsfreundlicher Kommunen wurden die Ergebnisse der Bestands‑, Bedarfs- und Bedürfnisanalyse in der Planungsgruppe diskutiert und Ideen für mögliche Maßnahmen abgeleitet. Die Sammlung von unterschiedlichen Maßnahmenvorschlägen inkludierte auch das Konzept eines Gemeinderundweges, der durch Bewegungs- und Begegnungsstationen ergänzt werden sollte. Die Planungsgruppe entschied sich u. a. für dieses Konzept, da es vielfältige Potenziale versprach, neben dem primär adressierten Handlungsfeld Sport- und Freizeitanlagen Bedarfe weiterer Handlungsfelder zu bedienen (z. B. soziale Umwelt, Schaffung attraktiver Begegnungsorte, Aufwertung von Naturräumen) und zukünftig auch weitere genannte Ideen und Wünsche der Bürgerschaft zu integrieren (z. B. Kneipp-Becken, Boule-Platz etc. nach Mitteleinwerbung).
Der Erstentwurf beschreibt einen beschilderten Gemeinderundweg, der, den Wünschen der Bürger*innen entsprechend, ohne größere konditionelle Anforderungen zu bewältigen sein und durch mehrere Ortsteile verlaufen sollte. Mit diesem Vorschlag greift die Gemeinde ein im Landkreis etabliertes Präventionskonzept auf, die sogenannten Dorfrunden. In Wülfershausen sollte die Dorfrunde außerdem mithilfe niedrigschwelliger, motivierender und möglichst barrierefreier Stationen alle Generationen zu Bewegung, Spiel und Spaß animieren und durch neu geschaffene Sitzmöglichkeiten auch interaktions- und begegnungsförderlich wirken. Zur Finanzierung wurde ein Antrag zum jährlichen Förderaufruf für Kleinprojekte des integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) gestellt, der Projektzuschüsse mit bis zu 10.000 € (Eigenanteil: 50 %) bereitstellt [1]. Nach Erhalt eines positiven Förderbescheids (Fördersumme: 8600 €) wurde eine im Folgenden sog. Dorfrunden-Arbeitsgruppe aus Vertreter*innen3 der Gemeinde für die Planungs- und Umsetzungsarbeiten gebildet.
Infobox Das Präventionskonzept „Dorfrunde“
Das Konzept „Dorfrunde“ ist im Landkreis Rhön-Grabfeld verbreitet und seit mehreren Jahren etabliert. Es sieht vor, Spaziergangrouten mit Schildern auszuweisen, die zum Erkunden von Dörfern anregen. Bis zum Jahr 2022 wurden bereits über 100 Dorfrunden mit einer Länge von ca. 3 km und einer Gehzeit von 30 bis 60 min im gesamten Landkreisgebiet ausgeschildet. Das Konzept entstand durch eine Zusammenarbeit des Bayerischen Landessportverbands (BLSV) mit dem Leichtathletik Leistungszentrum Rhön-Grabfeld und unter Mitarbeit engagierter lokaler Einzelakteur*innen. Weiterführende Informationen zum Dorfrunden-Konzept sind auf der offiziellen Website www.​dorfrunde.​de nachzulesen.

Phase III: Umsetzung

Ab der Phase der Umsetzung wurden alle Arbeitsschritte durch die Dorfrunden-Arbeitsgruppe durchgeführt. Die Funktionen des zentralen Ansprechpartners sowie der Gesamtkoordination der Planungstreffen übernahm die kommunale Fachkraft (Sportwissenschaftler der Universität Würzburg). Initial entwarfen die kommunale Fachkraft und der lokale Sportvereinsvorsitzende in einem iterativen Prozess die Route für die „Bewegte Dorfrunde“ mit dem Ziel, den geäußerten Bedürfnissen und Wünschen der Gemeindebewohner*innen aus den Bürgerbeteiligungsverfahren zu entsprechen und die Ergebnisse aus der Nadelmethode zu berücksichtigen. Die Route sollte mehrere Wohngebiete umfassen, um die Integration der Ortsteile zu unterstützen, sowie beliebte Straßenzüge und Naturräume im Verlauf einschließen. Gleichzeitig sollten die Streckenlänge und dabei zu bewältigende Höhenmeter moderat sein. Der Routenentwurf wurde durch die Dorfrunden-Arbeitsgruppe bestätigt und anschließend im Gemeinderat bewilligt. Zur Planung des Stationenkonzepts fanden mehrere Vor-Ort-Begehungen und Termine zur Konzepterarbeitung statt. Alle Dorfrunden-Arbeitsgruppenmitglieder brachten Ideen für Stationen ein. Die Mitglieder der Dorfrunden-Arbeitsgruppe standen dabei in einem engen Austausch mit den Adressat*innenkreisen der Maßnahme, die alle Altersgruppen umfassten (Kinder/Jugendliche, Erwachsene, Senior*innen). In der Dorfrunden-Arbeitsgruppe wurde das Prinzip der Nutzer*innenorientierung an erste Stelle gestellt. Dazu war ein Konsens unter den Repräsentant*innen der Adressat*innen Voraussetzung für die Eignungsfeststellung einzelner Stationen und für die Festlegung auf das Finalkonzept. Einige Ideen mussten allerdings aufgrund unterschiedlicher Faktoren verworfen werden. Hierzu zählten insbesondere unklare Sicherheitsbestimmungen oder naturschutzrechtliche Bedenken. Administrative Prüfungen mit behördlichen Einrichtungen (z. B. Naturschutzprüfung, Sicherheit der Stationen, Absprachen mit dem Bauhof) erfolgten durch den 1. Bürgermeister und die kommunale Fachkraft. Montagefertige Spiel- und Sportgeräte wurden nach Einholung von Angeboten bei verschiedenen Hersteller*innen durch die Verwaltungsgemeinschaft bestellt. Die Montage sowie damit in Verbindung stehende Vorkehrungen (z. B. Fallschutz) übernahm der Bauhof der Gemeinde. Die Inhalte für die Beschilderung (z. B. Hinweise zur Übungsdurchführung) wurden weitestgehend durch die kommunale Fachkraft erarbeitet und in Zusammenarbeit mit einem lokalen Grafiker umgesetzt. Vor der Fertigstellung wurden sie den Dorfrunden-Arbeitsgruppenmitgliedern als auch dem Universitätsteam zur Eignungsprüfung vorgestellt und nach Bedarf korrigiert. Um die Akzeptanz und Nutzung durch die Gemeindebewohner*innen zu erhöhen und potenziell bestehende Hemmschwellen abzubauen, wurden unterschiedliche begleitende Maßnahmen zusammengetragen. Darunter finden sich begleitete Dorfrunden-Begehungen und Aktionstage (z. B. Großeltern-Enkelkind-Tag), die Bewerbung der Maßnahme über unterschiedliche Kommunikationskanäle (z. B. Gemeindeblatt, Internetportale für Freizeitangebote) und weitere allgemeine Anreizstrukturen (z. B. Stempelkarten). Das Angebot wurde ebenfalls den ortsansässigen informellen Gruppen und organisierten Vereinen bzw. Clubs vorgestellt und gemeinsam in Testläufen erprobt.

Phase IV: Evaluation

Die Arbeit der Planungsgruppe wurde nach Abschluss der Konzeptarbeiten intern evaluiert. Hierzu fand ein digitales Planungstreffen statt, in dem webbasierte Methoden eingesetzt wurden. Beispielsweise konnten die insgesamt 8 Mitglieder der Dorfrunden-Arbeitsgruppe auf einer interaktiven und vorstrukturierten Internetplattform anonym Kommentare und Anmerkungen zum Planungsprozess, dem finalen Konzeptentwurf zur „Bewegten Dorfrunde“ und der eigenen Arbeit formulieren. Terminlich verhinderte Mitglieder erhielten einen gesonderten Evaluationsbogen. Die Zielgruppenerreichung, Nutzung und Akzeptanz der Maßnahme durch die Bevölkerung werden mithilfe eines Fragebogens Ende 2022 (ca. 6 Monate nach der Eröffnung) differenziert evaluiert.

Ergebnisse

Die Maßnahme „Bewegte Dorfrunde“ in der Übersicht

Im Ergebnis stehen 14 Stationen mit jeweils unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Die unter das Thema Sport und Bewegung zuordnungsfähigen Stationen beanspruchen die wesentlichen motorischen Grundfähigkeiten wie Kraft (z. B. Übungen am Reck), Ausdauer (z. B. Free Runner), Beweglichkeit (Dehnübungen mit und ohne Stange), Schnelligkeit (Sprints auf einer Steintreppe) und Koordination (Hand-Auge-Koordination, Balancierbalken, Balanceplattform). Dabei ist hervorzuheben, dass oftmals mehrere Grundfähigkeiten mit einer Station trainiert werden. Weitere Themen sind Entspannung und Achtsamkeit (z. B. Atemübungen, Bücherschrank), Spiel und Spaß (z. B. Tic-Tac-Toe-Feld, Slalom-Harfe und -leiter, heißer Draht) sowie Begegnung (z. B. Sitzkugeln, Pedaltrainer und Sitzbänke).
Für einen Teil der Stationen wurden montagefertige Spiel- und Sportgeräte bestellt. Andere Stationen bedurften lediglich einer Übungsanleitung und gegebenenfalls einer Sitzbank, um auch als Rastplatz bzw. Begegnungsort zu fungieren. Weitere Stationen, wie z. B. die Steintreppe oder das Tic-Tac-Toe-Feld, wurden durch den Bauhof umgesetzt. Für diese kreativen Ideen der Dorfrunden-Arbeitsgruppe gab es vorab kein Modell. Dieser Stationenkategorie ist auch ein offener Bücherschrank zuzuordnen, für den eine ausrangierte Telefonzelle umgebaut und saniert wurde. Darüber hinaus wurde die Strecke der „Bewegten Dorfrunde“ mit verschiedenen, ebenfalls durch den Bauhof errichteten Sitzbänken ausgestattet, um ausreichend Möglichkeiten für Ruhepausen zu schaffen und Interaktion zu ermöglichen. Abb. 1 zeigt eine Übersicht des Streckenverlaufs sowie alle inkludierten Stationen und Sitzmöglichkeiten.

Evaluation

Bei der internen Evaluation wurde eine durchweg positive Bilanz gezogen. Besonders hervorgehoben wurde die interdisziplinäre, generationsübergreifende Zusammensetzung der Dorfrunden-Arbeitsgruppe und die enge Zusammenarbeit sowie transparente Kommunikation mit den Adressat*innenkreisen. Zudem waren alle Mitglieder vom finalen Gesamtkonzept eines thematisch vielfältigen Stationenrundwegs überzeugt und bewerteten die flache Hierarchie im Prozess der Maßnahmenentwicklung (z. B. Einbringung von Ideen, Entscheidung für Stationen des finalen Konzepts) sehr positiv. Zur Sicherung der nachhaltigen Nutzung und Attraktivität der „Bewegten Dorfrunde“ strebt die Gemeinde an, die Maßnahme kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Stationen (wie z. B. Boule-Platz etc.) auch nach Ablauf des Projekts EUBeKo in das Konzept bedarfsgerecht und nach Kostenlage zu integrieren.

Diskussion

Ziel der Gemeindearbeit des EUBeKo-Projekts war es, eine für alle Bürger*innen nutzbare Maßnahme bereitzustellen, die zu mehr Lebensqualität beiträgt. Mit dem Ergebnis der „Bewegten Dorfrunde“ wurde dieses Vorhaben durch eine gesonderte Dorfrunden-Arbeitsgruppe realisiert, nachdem die Planungsgruppe des EUBeKo-Projekts einen Gemeinderundweg nach den Ergebnissen der Bedarfsanalyse als eine sinnvolle Maßnahme ansah. Dieser sollte allen Gemeindebewohner*innen zu Verfügung stehen sollte und zu mehr Bewegung anregen und Interaktion fördern sollte. Die Bedarfe und Bedürfnisse hierfür wurden vorab in einer Bedarfs‑, Bedürfnis- und Asset-Analyse erhoben und seitens entscheidungstragender Personen aus der Planungsgruppe (1. und 2. Bürgermeister) anerkannt. Daraus folgten eine hohe Bereitschaft zur Umsetzung des Projekts und die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel aus dem Gemeindehaushalt. Die Einwerbung von Fördermitteln aus einem Strukturförderprogramm (knapp 50 % der Gesamtkosten) erwies sich dabei als zusätzlich förderlich.
Während das Grobziel der „Bewegten Dorfrunde“ vorab definiert wurde, war die Vorgehensweise der Dorfrunden-Arbeitsgruppe in der Umsetzungsphase vom Prinzip der Ergebnisoffenheit und gleichberechtigter Mitsprache geprägt. Dadurch war genügend Spielraum gegeben, um die thematische Ausgestaltung der baulichen Maßnahme im Kompetenzbereich der Dorfrunden-Arbeitsgruppenmitglieder zu verorten. Damit wurde nicht nur ein hoher Grad der Partizipation erreicht (Teilweise Entscheidungskompetenz, Stufe 7) [22]; es konnten auch kreative Ideenvorschläge in das Konzept integriert und in Zusammenarbeit mit dem lokalen Bauhof umgesetzt werden. Inspiration für die Stationen wurde aus vergleichbaren städtischen Projekten gewonnen, wie etwa der „Bespielbaren Stadt“ [10]. Der Großteil der Ideen entstammte allerdings den Überlegungen der Dorfrunden-Arbeitsgruppe im Austausch mit weiteren Bürger*innen. Einige Ideen konnten allerdings aufgrund TÜV-rechtlicher Bedenken seitens der Verwaltungsgemeinschaft nicht umgesetzt werden (z. B. Bau einer Fahrradwippe). Dies erschwerte den Prozess, da es zu wiederkehrenden Veränderungen im Konzeptentwurf führte.
In der Umsetzungsphase erwiesen sich die Arbeitsschritte und die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe als produktiv und zielorientiert. Kassel et al. [8] betonen die Wichtigkeit, auf vorhandene Strukturen und personelle Ressourcen zurückzugreifen. In Wülfershausen erwiesen sich neben den aktiven Engagierten aus der Dorfrundenarbeitsgruppe weitere Akteur*innen als Unterstützer*Innen für die Maßnahmenrealisierung (z. B. Bauhofleitung zur Gestaltung kreativer Stationsentwürfe, Grafiker für Design/Entwurf von Schildern und Karten). Gesondert hervorzuheben ist außerdem die Unterstützung und Priorisierung des Bürgermeisters, die in allen Phasen der Projektplanung und -umsetzung förderlich waren. Die Mitwirkung lokaler Akteur*innen garantierte auch den Einbezug von lokalem Wissen, das in ländlichen Strukturen bereits andernorts als Erfolgsfaktor herausgearbeitet wurde und in Wülfershausen bestätigt werden konnte [5]. Allerdings ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass die universitäre Begleitung im Rahmen des EUBeKo-Projekts auch externe Unterstützung bot. Unklar bleibt, inwieweit ländliche Gemeinden gemäß des Community-readiness-Modells [11] die Bereitschaft aufweisen und über die nötigen Ressourcen und Kompetenzen zur Durchführung systematischer Interventionsplanung und -umsetzung verfügen. Denn die Orientierung des Projektes am Public Health Action Cycle wurde letztlich durch die universitäre Unterstützung gewährleistet, wobei alle Schritte gemeinsam von der intersektoralen Planungsgruppe initiiert und realisiert wurden.
Ebenso offenbarte das Maßnahmenbeispiel, dass nicht nur Kompetenzen zur Verfügung stehen müssen, sondern auch hauptverantwortliche Kümmer*innen für die Planung und Umsetzung gefordert sind. Am Beispiel der „Bewegten Dorfrunde“ wurde die Rolle des Kümmerers (kommunale Fachkraft) durch einen externen Sportwissenschaftler ausgeübt. Streicher et al. (2021) evaluierten eine bauliche Maßnahme zur Bewegungsförderung, die sog. Fitness-Locations [19]. Anders als bei der „Bewegten Dorfrunde“ stehen dort nicht niedrigschwellige Bewegungs- und Begegnungsangebote im Vordergrund, sondern sportliche Aktivitäten. Diese wurden gemeinsam mit lokalen Sportvereinen entwickelt, die sich aufgrund des thematischen Interesses und aufgrund der geographischen Nähe für solche Projekte am ehesten als Kümmerer qualifizieren würden [19]. Die sogenannten „Gesundheitsbotschafter*innen“ oder „Präventionsbeauftragten“ könnten eine weitere Personengruppe sein, die sich als Wegbegleiter:innen vor Ort einbringen könnten. Ein Beispiel aus der Oberpfalz zeigt, dass Fachstellen des Landkreises wie die Geschäftsstellen der Gesundheitsregionenplus berufsnahe Personen für die fachgerechte Planung und Umsetzung gesundheitsfördernder Interventionen entsprechend qualifizieren können [18].

Fazit für die Praxis

  • Die „Bewegte Dorfrunde“ Wülfershausen bekräftigt Chancen für die kommunale Bewegungsförderung im ländlichen Raum.
  • Dorfgemeinden mit kompakten Siedlungsstrukturen eignen sich in besonderem Maße dazu, attraktive Rundwege auszuweisen, die zu mehr Bewegung und sozialem Miteinander beitragen können. Die Integration anregender Bewegungsstationen und Sitzmöglichkeiten kann dabei unterstützen und die Qualität des Wohnumfelds erhöhen.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

B. Domokos, C. Faßbender, C. Müller, L. Paulsen, J. Bucksch und B. Wallmann-Sperlich geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien. Für das Projekt liegt ein positives Ethikvotum der Ethikkommission der Julius-Maximilians-Universität Würzburg vor.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.
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Fußnoten
1
Unter den Mitgliedern befanden sich der 1. und 2. Bürgermeister der Gemeinde, die Geschäftsstellenleitung der Gesundheitsregionplus, die Leitung der Stabstelle Kreisentwicklung des Landkreises sowie Verwaltungsmitarbeiter der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft (Geschäftsführung, Bauamtsleitung). Der Planungsgruppe zugehörig waren außerdem zwei Allianzmanagerinnen, die als Vertreterinnen der zugehörigen Gemeindezusammenschlüsse (sog. Allianzen, die in Bayern häufig vertreten sind) agierten [1]. Das Team der Universität bestand aus Gesundheits- und Sportwissenschaftler*innen. Eine kommunale Fachkraft fungierte als Schnittstelle zwischen den beratenden Funktionen der Universität und den Gemeindearbeiten vor Ort.
 
2
Aufgrund von pandemiebedingten Einschränkungen wurden für die beiden Gesprächsnachmittage mehrere Zelte im Freien aufgebaut. Zur Wahrung von Hygienestandards (u. a. Sicherheitsabstände) konnten lediglich Einzelgespräche zwischen Bürger*innen und Mitgliedern der Planungsgruppe geführt werden.
 
3
Unter den Arbeitsgruppenmitgliedern befanden sich neben der kommunalen Fachkraft und dem Sportvereinsvorsitzenden diverse Vertreter*innen für Kinder und Jugendliche (ehemalige Jugendclubleitung und Elternbeirätin) sowie ein Seniorenbeauftragter und eine Ergotherapeutin als Repräsentant*innen für ältere Personen. Der Seniorenbeauftragte war gleichzeitig der ehrenamtliche 2. Bürgermeister der Gemeinde. Ein Großteil der Arbeitsgruppe repräsentierte gleichzeitig die Gruppe der Erwachsenen (18–64 Jahre).
 
Literatur
3.
Zurück zum Zitat Bucksch J, Claßen T, Geuter G et al (2012) Bewegungs- und gesundheitsförderliche Kommune. Evidenzen und Handlungskonzept für die Kommunalentwicklung; ein Leitfaden. Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Bielefeld Bucksch J, Claßen T, Geuter G et al (2012) Bewegungs- und gesundheitsförderliche Kommune. Evidenzen und Handlungskonzept für die Kommunalentwicklung; ein Leitfaden. Landeszentrum für Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Bielefeld
5.
Zurück zum Zitat Fabian C, Neuenschwander M, Geiser M (2018) Erfolgsfaktoren und Empfehlungen für Präventionsprojekte in Gemeinden (Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit) Fabian C, Neuenschwander M, Geiser M (2018) Erfolgsfaktoren und Empfehlungen für Präventionsprojekte in Gemeinden (Studie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit)
10.
Zurück zum Zitat Meyer B (2009) Die bespielbare Stadt: Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes. Shaker, Aachen Meyer B (2009) Die bespielbare Stadt: Die Rückeroberung des öffentlichen Raumes. Shaker, Aachen
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12.
Zurück zum Zitat Paulsen L, Domokos B, Müller C et al (2021) Kommunale Bewegungsförderung. In: Gostomzyk J, Hollederer A (Hrsg) Angewandte Sozialmedizin. Handbuch für Weiterbildung und Praxis. 39. Ergänzung. ecomed MEDIZIN, Landsberg am Lech, S 1–39 Paulsen L, Domokos B, Müller C et al (2021) Kommunale Bewegungsförderung. In: Gostomzyk J, Hollederer A (Hrsg) Angewandte Sozialmedizin. Handbuch für Weiterbildung und Praxis. 39. Ergänzung. ecomed MEDIZIN, Landsberg am Lech, S 1–39
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Zurück zum Zitat Weidmann C, Reime B (Hrsg) (2021) Gesundheitsförderung und Versorgung im ländlichen Raum: Grundlagen, Strategien und Interventionskonzepte. Hogrefe, Bern Weidmann C, Reime B (Hrsg) (2021) Gesundheitsförderung und Versorgung im ländlichen Raum: Grundlagen, Strategien und Interventionskonzepte. Hogrefe, Bern
22.
Zurück zum Zitat Wright MT (2010) Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Huber, Bern Wright MT (2010) Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention. Huber, Bern
Metadaten
Titel
Planung und Implementierung einer baulichen Maßnahme zur Bewegungsförderung im ländlichen Raum – die „Bewegte Dorfrunde“ Wülfershausen
verfasst von
Bruno Domokos
Carla Faßbender
Christina Müller
Lisa Paulsen
Jens Bucksch
Birgit Wallmann-Sperlich
Publikationsdatum
24.02.2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Prävention und Gesundheitsförderung / Ausgabe 1/2024
Print ISSN: 1861-6755
Elektronische ISSN: 1861-6763
DOI
https://doi.org/10.1007/s11553-023-01014-x

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20.06.2024 EULAR 2024 Kongressbericht

Die Sicherheit einer Therapie ist bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit ein relevantes Thema. Diese ist auch unter vielen Biologika gegeben und erlaubt ein gutes Outcome der Schwangerschaft. Und auch für werdende Väter gibt es Empfehlungen.

Update Allgemeinmedizin

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