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03.07.2021 | Pneumonie | Leitthema

Bildgebung bei respiratorischen Infektionen

Zeitschrift:
Der Pneumologe
Autoren:
PD Dr. Sabine Dettmer, Prof. Dr. Jens Vogel-Claussen
Wichtige Hinweise

Redaktion

S. Ley, München
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Zusammenfassung

Das konventionelle Röntgenbild ist Methode der Wahl bei vermuteter Pneumonie. Bei therapierefraktären oder rezidivierenden Infiltraten, schwieriger Differenzialdiagnostik, Verdacht auf Komplikationen sowie bei immunkompromittierten Patienten kommt die Computertomographie (CT) zum Einsatz. Die Thoraxsonographie kann als alternative Initialdiagnostik und bei guter Verfügbarkeit auf der Intensivstation zur Verlaufskontrolle eingesetzt werden. Neben der Detektion von Infiltraten kann ihre radiologische Klassifizierung helfen, das Erregerspektrum einzugrenzen. Dafür werden radiologisch grundsätzlich 3 Formen der Pneumonie unterschieden: die Lobärpneumonie, die Bronchopneumonie und die interstitielle Pneumonie. Darüber hinaus gibt es Sonderformen der Pneumonie bei spezifischen Erregern, wie beispielsweise das Aspergillom, die invasive Mykose, die postprimäre Tuberkulose und die nichttuberkulöse Mykobakteriose, oder im speziellen klinischen Kontext, wie beispielsweise der Aspirationspneumonie, der Postinfarktpneumonie, der Retentionspneumonie und septischen Streuherden. Diese zeigen radiologisch häufig charakteristische Veränderungen und lassen sich bildgebend mit einer relativen Sicherheit diagnostizieren. Die häufigsten Komplikationen bei Pneumonie sind der Lungenabszess und das Pleuraempyem. Beide können mitunter, aber nicht immer, bereits im Röntgenbild sichtbar sein, sodass bei klinischem bestehendem Verdacht die Indikation für eine CT großzügig gestellt werden sollte. Bestimmte Vorerkrankungen wie eine Immundefizienz oder strukturelle Lungenveränderungen können zu pulmonalen Infektionen mit ungewöhnlichen Erregern oder Manifestationsformen prädisponieren, dies muss bei der Diagnostik besonders berücksichtigt werden.

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