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21.06.2017 | Rotatorenmanschette | Leitthema | Ausgabe 3/2017

Arthroskopie 3/2017

Traumatische Subskapularissehnenruptur beim jungen Patienten

Zeitschrift:
Arthroskopie > Ausgabe 3/2017
Autor:
Prof. Dr. med. Mathias Wellmann
Wichtige Hinweise

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs00142-017-0153-y/MediaObjects/142_2017_153_Figa_HTML.gif  Video online

Die Online-Version dieses Beitrags (doi: 10.​1007/​s00142-017-0153-y) enthält ein Video. Beitrag und Zusatzmaterial stehen Ihnen im elektronischen Volltextarchiv auf http://​www.​springermedizin.​de/​Arthroskopie zur Verfügung.

Zusammenfassung

Traumatische Verletzungen der Subskapularissehne betreffen primär Patienten zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Typische Verletzungsmechanismen sind eine traumatische Erstluxation der Schulter in diesem Alter oder ein forciertes Außenrotationstrauma. Bei beiden Verletzungsmechanismen kommt es zu einer exzentrischen Belastung der reflektorisch angespannten Sehne, was meist zum Abriss der Sehne vom Tuberculum minus führt. Seltener kommt es zu einem Ausriss des Tub. minus oder zu einem intratendinösen Riss der Sehne. Entsprechend der Klassifikationen wird davon ausgegangen, dass die Sehnenruptur mit zunehmendem Schweregrad von kranial nach kaudal fortschreitet. Allerdings sind mittlerweile auch isolierte Rupturen des inferioren Sehnenanteils beschrieben. Charakteristisch ist die begleitende Instabilität der langen Bizepssehne, die sich meist als mediale Luxation (LBS) präsentiert. Aufgrund der hohen Retraktionstendenz der Subskapularissehne müssen eine zeitnahe Diagnose und operative Therapie angestrebt werden. Die Heilungsergebnisse sowohl für die arthroskopische als auch die offene Sehnenrefixation sind sehr gut. Der postoperative Verbleib einer Innenrotationsschwäche bei rund 20 % der Patienten lässt sich zumeist auf eine bereits zum Operationszeitpunkt eingetretene Atrophie der Muskulatur zurückführen.

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Video 1: Durchstechen der SCP-Sehne mittels Nahtzange (Cleverhook) über anteriores Portal. Die SCP-Sehne ist mit Hilfe eines Zugfadens (ausgeleitet über anterolaterales Portal) armiert über den jeweils für das Durchstechen der Sehne die Reposition der Sehne durch Zug an den Fäden vorgenommen wird. Die Optik befindet sich während des Nahtvorgangs im posterioren Standardportal (rechte Schulter). (Aus Wellmann [ 13])
Literatur
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