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08.01.2018 | Originalien

RPE-Morphometrie bei AMD-bedingter geografischer Atrophie

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe
Autoren:
A. Wagner, A. Mohi, M. Ranjbar, S. Grisanti, PD Dr. M. Rudolf
Wichtige Hinweise
Die hier dargestellten Daten sind Teil der Dissertationsarbeit von A. Wagner und wurden bereits in Teilen auf dem DOG-Kongress 2015 in Berlin präsentiert.

Zusammenfassung

Hintergrund

Im Randbereich einer geografischen Atrophie (GA) zeigen sich deutliche RPE-Veränderungen, die mittels moderner hochauflösender Bildgebung immer noch schwer zu interpretieren sind. Deshalb haben wir degenerative RPE-Veränderungen in Histologien von GA-Augen kategorisiert, ausgemessen und analysiert.

Material und Methoden

Von 7 GA-Augen wurden jeweils 3 Schnitte/Auge lichtmikroskopisch untersucht und in Zonen unterschiedlicher RPE-Degenerationsgrade unterteilt (0 = normal, 1 = unregelmäßiges RPE, aber intakte Zellschicht, 2 = abgerundete, vergrößerte, aufgehäufte RPE-Zellen, 3 = in Retina migrierende RPE-Zellen, 4 = Atrophie). Pro Zone maßen und analysierten wir A) die Gesamthöhe der RPE-Zellschicht, B) die Höhe einzelner RPE-Zellen und C) die Höhe der basalen Ablagerungen.

Ergebnisse

Von der äußeren Makula zur zentralen RPE-Atrophie hin zeigte das RPE eine stetige Zunahme des Grades der pathologischen Veränderungen. A) Zone 2 zeigte die deutlichste Variabilität der Zellschichthöhe (16,9 ± 5,6 µm) mit hypertrophen, überlagerten RPE-Zellen neben bereits fortgeschritten atrophem RPE. Zone 0 und 1 zeigten dagegen geringe Variabilität und eine normale Schichthöhe (10,9 ± 2,6 µm). B) Die individuelle Zellgröße unterschied sich ebenfalls am deutlichsten in Zone 2 (12,4 ± 5,2 µm, min. 5,1, max. 27,5). Alle migrierenden RPE-Zellen waren hypertroph. C) In Zone 0 zeigten sich nur sporadisch wenig basale Ablagerungen. Diese nahmen jedoch mit dem Grad der RPE-Pathologie stetig zu und erreichten bis zum RPE-Atrophierand eine erhebliche Höhe (9,5 ± 4,3 µm).

Diskussion

Unsere Messergebnisse bestätigen, dass degenerative RPE-Phänomene, insbesondere vom Degenerationsgrad 2/3 nahe der eigentlichen RPE-Atrophiezone, groß genug sind, um bereits heute detailliert mit SD-OCT dargestellt werden zu können.

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