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28.08.2017 | CME | Ausgabe 5/2017 Open Access

coloproctology 5/2017

Stuhlinkontinenz

Diagnostik, Behandlung und Stellenwert der Sakralnervenstimulation

Zeitschrift:
coloproctology > Ausgabe 5/2017
Autoren:
PD Dr. med. P. Gaßmann, Dr. med. A. E. Gohrbandt
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Zusammenfassung

Störungen der Stuhlkontinenz haben vielfältige Ursachen. Die Prävalenz in der weiblichen Bevölkerung beträgt 7–15 % bei hoher Dunkelziffer. Die Tabuisierung des Themas und die hohe Hemmschwelle der Patienten stellen besondere Anforderungen an das Anamnesegespräch. Nur in wenigen Fällen mit groben anatomisch-strukturellen Veränderungen steht die Chirurgie im Vordergrund. In den allermeisten Fällen ist die primäre Therapie konservativ und beinhaltet insbesondere ein angeleitetes Beckenboden- und Biofeedbacktraining. Die Sakralnervenstimulation (SNS) über einen subkutanen Schrittmacher ermöglicht durch Modifikation autonomer Reflexbögen bei der Hälfte der Patienten eine signifikante Verbesserung der Kontinenzleistung und Lebensqualität. Eingesetzt wird die SNS als primäre minimalinvasive Maßnahme bei unzureichendem Erfolg konservativer Maßnahmen oder auch als sekundäre Therapie nach operativen Maßnahmen mit unzureichender postoperativer Funktion oder sekundärer Funktionsverschlechterung.

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