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15.02.2017 | Thorakale und thorakoabdominale Aortenprozesse | Leitthema | Ausgabe 4/2017

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2017

Akuter arterieller Gefäßverschluss einer Extremität

Ein vaskulärer Notfall

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 4/2017
Autoren:
M. Duran, A. Oberhuber, Univ. Prof. Dr. med. H. Schelzig, F. Simon
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Christ, Luzern
A.A. Larena-Avellaneda, Hamburg

Zusammenfassung

Der akute arterielle Gefäßverschluss einer Extremität (AGE) führt zur akuten Extremitätenischämie (AEI) und gefährdet sowohl das Leben eines Patienten als auch die betroffene Gliedmaße selbst. Ein Verschluss stellt eine häufige Ursache für eine Extremitätenamputation dar. Daher ist der AGE ein vaskulärer Notfall, der einer raschen Revaskularisation innerhalb von Stunden bedarf. Die Ursachen sind kardiale Embolien, lokale Thrombosen, postrekonstruktive thrombotische Gefäßverschlüsse, embolisierende Aneurysmen, Aortendissektionen und Gefäßverletzungen. Das 30-Tage-Major-Amputationsrisiko beträgt 10–30 % und die 30-Tage-Mortalität 15–30 %. Die Ausprägung des Krankheitsbilds ist abhängig von der peripheren Restperfusion. Die Einteilung nach Rutherford und die 6 P nach Pratt beschreiben die Klinik. Man unterscheidet eine komplette Ischämie mit voller Ausprägung der Symptomatik von einer inkompletten Form mit Erhalt der Sensibilität und Motorik. Nach erfolgreicher Revaskularisation kann es als Folgeereignis zu einem Reperfusions- oder Kompartmentsyndrom kommen. Der AGE mit AEI ist ein multifaktorielles Geschehen und führt unbehandelt zum Multiorganversagen. Bei komplexer Vorgeschichte ist eine unverzügliche CTA für die Therapieplanung hilfreich. Mittel der Wahl zur Diagnostik sind die Duplexsonographie und Angiographie. Als Therapieoptionen stehen die offen chirurgische Therapie, die endovaskuläre Therapie und eine Kombination aus beidem (Hybridverfahren) zur Verfügung.

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