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08.05.2017 | Tumorschmerz | Industrieforum | Ausgabe 3/2017

Schmerzmedizin 3/2017

Tumorschmerztherapie: Hydromorphon — Präferenzsubstanz dank guter Verträglichkeit

Zeitschrift:
Schmerzmedizin > Ausgabe 3/2017
Autor:
Dr. Wiebke Kathmann
_ Bei starken und sehr starken Schmerzen kommt Hydromorphon aufgrund seiner im Vergleich zu anderen Opioiden guten Verträglichkeit und Steuerbarkeit — auch in der Kombination mit anderen Schmerzmedikamenten — ein besonderer Stellenwert zu. Darauf wies Dr. Johannes Horlemann, niedergelassener Arzt in Kevelaer und Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS), anlässlich eines Symposiums beim Schmerz- und Palliativtag 2017 hin. „Es wird oft in der Palliativsituation eingesetzt, immer öfter aber auch in der nicht palliativen“, so Horlemann, denn es wirke sowohl antinozizeptiv, als auch antineuropathisch. Vorteile biete Hydromorphon insbesondere bei den oft multimorbiden, älteren und schwer kranken Patienten, weil es eine geringe Plasmaeiweißbindung aufweise und somit auch bei Kachexie gegeben werden könne. Zudem ist seine Metabolisierung CYP-unabhängig, so dass es auch bei Leberinsuffizienz und Polypharmazie unproblematisch sei. Praktisch relevant sei auch, dass Alkohol nicht zu einem „Dose-Dumping“ führe. Zudem treten opioidtypische Nebenwirkungen seltener auf. Gerade im Konzert mit anderen Analgetika weist Hydromorphon eine bessere Verträglichkeit auf, was ihm in der DGS-Praxisleitlinie Tumorschmerz von 2014 (Horlemann J et al. http://​www.​DGS-PraxisLeitlinien​.​de) den Status der Präferenzsubstanz in der Tumorschmerztherapie einbrachte. ...

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