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01.09.2016 | Theoretische Grundlagen | Ausgabe 3/2016

Chinesische Medizin / Chinese Medicine 3/2016

Wandlungsphasen, autopoietische Systeme und dissipative Strukturen: Versuch einer Annäherung und klinischen Integration

Zeitschrift:
Chinesische Medizin / Chinese Medicine > Ausgabe 3/2016
Autor:
Dr. med. Ulrich Reimer
Wichtige Hinweise

Zum Autor

Dr. med. Ulrich Reimer, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Arzt für Anästhesie, Akupunktur. Seit 1987 klinische Anwendung der Akupunktur, seit 1998 überwiegend zur schmerztherapeutisch-anästhesiologischen Behandlung. In den Jahren 2003–2004 Tätigkeit als Tutor und Dozent der SMS in Hamburg. Ab 2003 Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Von 2009 bis 2011 leitender Arzt einer psychiatrischen Tagesklinik. Beschäftigung mit der Integration psychiatrischer Krankheitsbilder in das Konzept der Traditionellen Chinesischen Medizin. Seit 2012 überwiegend Auseinandersetzung mit biopsychosozialen Krankheitsmodellen und Tätigkeit als Sachverständiger bei sozialmedizinischen Fragestellungen.

Zusammenfassung

Mit dem Paradigma der induktiven Synthese und dem damit verbundenen Konzept der Wandlungsphasen ist im antiken chinesischen Denken ein Gedankenmodell entwickelt worden, welches im Vergleich zum kausal-analytischen Ansatz der aristotelischen Logik einen komplementären Standpunkt einnimmt. Die Gleichzeitigkeit von Geschehnissen im Rahmen biologischer Prozesse ließ sich in westlich-deterministisch-naturwissenschaftlichen Denkansätzen über lange Zeit nicht integrieren. Mit den Konzepten der autopoietischen Systeme und der dissipativen Strukturen, welche selbstreferentielle und rekursive Systeme beschreiben, könnte nunmehr eine Integration der beiden erkenntnistheoretischen Konzepte möglich sein. In dieser Arbeit wird das Konzept der Wandlungsphasen unter dem Aspekt der Selbstbezogenheit und Rekursivität betrachtet. Parallelen mit den Konzepten von autopoietischen Systemen und dissipativen Strukturen werden aufgezeigt. Hierbei wird deutlich, dass aktuelle naturwissenschaftliche Konzepte mit dem Konzept der Wandlungsphasen in Einklang gebracht werden können. Daraus wird abgeleitet, dass das Paradigma der induktiven Synthese in vielen Fällen medizinisch-klinischer Fragestellungen zur Anwendung kommen sollte.

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