Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

01.11.2016 | Industrieforum | Ausgabe 11/2016

DNP - Der Neurologe und Psychiater 11/2016

Was wünscht sich der MS-Patient? — Fragen Sie ihn

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 11/2016
Autor:
Dr. Matthias Herrmann
_ „Verborgene Symptome“ der MS wie Fatigue, Depressionen und kognitive Störungen sind häufig und beeinträchtigen die Lebensqualität der Patienten massiv. Dies gilt besonders dann, wenn mehrere solcher Symptome gleichzeitig vorliegen oder ein Patient ihretwegen berufsunfähig wird. Hierauf verwies Privatdozentin Dr. phil. Dipl.-Psych. Iris-Katharina Penner, COGITO GmbH, Düsseldorf, der zufolge sich im Gespräch mit dem Patienten nicht immer alle möglicherweise auftretenden Probleme ansprechen lassen. „Einige Key Points sollten aber abgefragt werden, etwa: Wie ist es mit Ihrem Gedächtnis?“, betonte die Neurowissenschaftlerin. Ein weiterer Grund, weshalb mit den Patienten über mehr als „nur“ das körperliche Befinden gesprochen werden müsse: Sie allein könnten beurteilen, was Glück und Zufriedenheit für sie bedeute. Tatsächlich messen Patienten mit MS ihrer mentalen Gesundheit und Vitalität sowie dem allgemeinen Gesundheitszustand die größte Bedeutung bei [Rothwell PM et al. BMJ 1997; 314: 1580 – 83]. Ärzte hingegen achten mehr auf die physischen Beeinträchtigungen. Den Patienten gegenüber sollten sie aber frühzeitig thematisieren, dass es im Krankheitsverlauf zum Beispiel auch zu kognitiven Beeinträchtigungen kommen könne. ...

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 11/2016

DNP - Der Neurologe und Psychiater 11/2016Zur Ausgabe

Praxis konkret_Wirtschaft + Recht

eGK: Kein Recht auf „analoge Welt“

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie