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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

4. Epidemiologie

verfasst von: Martina Sendera, Alice Sendera

Erschienen in: Chronischer Schmerz

Verlag: Springer Vienna

Zusammenfassung

Die epidemiologischen Umfragen in Österreich zeigen, dass 1,5 Million Österreicher an chronischen Schmerzen leiden. Davon bezeichnen mehr als die Hälfte ihre Therapie als nicht ausreichend. Das zeigt, dass die Versorgung von Schmerzpatienten verbessert werden muss. Multimodale Konzepte, interdisziplinäre Zusammenarbeit und veränderter Zugang zu opioiden Schmerzmitteln sind erforderlich. Nicht nur Patienten, sondern auch Ärzte haben oft noch Vorurteile gegen Opiate. Die Prophylaxe der Chronifizierung ist oft nicht ausreichend, Akutschmerz wird nicht effektiv unterbunden. Chronische Schmerzpatienten geraten häufig in die Schiene Doktor-Hopping – Aktivitätsverlust – Frühpensionierung. Die resultierenden Gefühle von Ohnmacht, Hilflosigkeit, das Gefühl zu nichts nütz’ zu sein, führen oft in die Depression und damit auch zur Schmerzverstärkung.
Literatur
Zurück zum Zitat Willweber-Strumpf A, Zenz M, Bartz D (2000) Epidemiologie chronischer Schmerzen. In: Der Schmerz, Vol 14, Issue 2, pp 84–91 Willweber-Strumpf A, Zenz M, Bartz D (2000) Epidemiologie chronischer Schmerzen. In: Der Schmerz, Vol 14, Issue 2, pp 84–91
Metadaten
Titel
Epidemiologie
verfasst von
Martina Sendera
Alice Sendera
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Vienna
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-7091-1841-2_4

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