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Ohr

Ohr

FlapFinder – Der Online-Guide für die häufigsten dermatochirurgischen Verschlusstechniken.

Helix, oberes Drittel © Johannes Benecke 

Helix oberes Drittel

Defektgröße:

klein

Dehnungsplastik

Sehr kleine oder längsovale Defekte Ohrhelix

Keilexzision

Defekte mit max. 25% des Helixumfangs

Keilexzision mit Dehiszenzprophylaxe

Defekte mit max. 33% des Helixumfangs und hohe Gefahr der Dehiszenz bzw. Z.n. Dehiszenz

Rotationslappen, von retroaurikulär

Kleiner Weichgewebsdefekt oberes oder mittleres Drittel der Helix

Rotationslappen, von präaurikulär

Kleiner Weichgewebsdefekt oberes oder mittleres Drittel der Helix

mittel

Rotationslappen, dreischichtig, von caudal, kombiniert mit kleiner Keilexzision

Mittel bis große Defekte der oberen (ggf. auch mittleren) Helix

Rotationslappen, zweischichtig, von cranial und caudal

Mittelgroße bis große Defekte der mittleren (ggf. auch oberen) Helix und ggf. auch noch kleinere Anteile der Antehelix

groß

Rotationslappen, dreischichtig, von caudal, kombiniert mit kleiner Keilexzision

Mittelgroße bis große Defekte der oberen (ggf. auch mittleren) Helix

Rotationslappen, bds., zweischichtig, von cranial und caudal

Mittelgroße bis große Defekte der mittleren (ggf. auch oberen) Helix und ggf. auch noch kleinere Anteile der Antehelix

Temp. gestielter Lappen, von retroaurikulär

Sehr große Defekte der Helix und nicht ausreichend Nahgewebe

Helix, mittleres Drittel © Johannes Benecke 

Helix mittleres Drittel

Defektgröße:

klein

Dehnungsplastik

Sehr kleine oder längsovale Defekte Ohrhelix

Keilexzisionen

Defekte mit max. 25% des Helixumfangs

mittel

Rotationslappen, dreischichtig, von caudal, kombiniert mit kleiner Keilexzision

Mittelgroße Defekte der oberen (ggf. auch mittleren) Helix

Keilexzisionen

Defekte mit max. 25% des Helixumfangs

Rotationslappen, zweischichtig, von cranial und caudal

Mittelgroße bis große Defekte der mittleren (ggf. auch oberen) Helix und ggf. auch noch kleinere Anteile der Antehelix

groß

Temp. gestielter Lappen, von retroaurikulär

Sehr große Defekte der Helix und retroaurikulär und nicht ausreichend Nahgewebe

Ohrläppchen unteres Drittel © Johannes Benecke 

Helix unteres Drittel / Ohrläppchen

Defektgröße:

klein - mittel

Dehnungsplastik

Kleine Defekte Ohrläppchen 

Transposition, einzipflig, von anterior

Kleiner Defekt Ohrläppchen im cranialen/lateralen Anteil des Ohrläppchens und ausreichend großes Ohrläppchen

Transposition, einzipflig, von präaurikulär

Kleiner Defekt mediale/zentrale Ohrläppchen und Gewebeüberschuss präaurikulär

Keilexzisionen

Defekte mit max. 25% des Helixumfangs

groß

Tunnellappen, von retroaurikulär

Großer (Vollschicht-)Defekt der Antehelix oder Cavum conchae

Antehelix © Johannes Benecke 

Antehelix

Defektgröße:

klein - mittel

Sekundäre Wundheilung

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko oder keine weitere Operation gewünscht

Hauttransplantation, Spalthaut

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko 

Hauttransplantation, Vollhaut

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko

Verschiebelappen, von caudal

Ausreichend Nahgewebe caudal/Ohrläppchenregion

Einzipfliger Tunnellappenplastik von präaurikulär

Defekt der oberen Antehelix & Hautüberschuss direkt präaurikulär

Zweizipfliger Tunnellappenplastik von präaurikulär

Defekt der oberen Antehelix & direkter Verschluss ohne Hauttransplantation & Hautüberschuss präaurikulär

Tunnellappen, von retroaurikulär

Großer (Vollschicht-)Defekt der Antehelix oder Cavum conchae

groß

Hauttransplantation, Spalthaut

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko

Tunnellappen, von retroaurikulär

Nicht ausreichend Nahgewebe und direkter Verschluss ohne Hauttransplantation gewünscht und Antehelix liegt eng an retroaurikulärer Region an

Meatus acusticus externus/Cavum conchae © Johannes Benecke 

Meatus acusticus externus/Cavum conchae

Defektgröße:

klein - mittel

Sekundäre Wundheilung

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko oder keine weitere Operation gewünscht

groß

Hauttransplantation, Spalthaut

Nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko

Hauttransplantation, Vollhaut

Großer, etwas tiefere Defekt Meatus acusticus extenus und nicht ausreichend Nahgewebe oder hohes Rezidivrisiko

Tunnellappen, von retroaurikulär

Nicht ausreichend Nahgewebe und direkter Verschluss ohne Hauttransplantation gewünscht und Antehelix liegt eng an retroaurikulärer Region an

Bildnachweise
Dehnungsplastik/© UMM, Keilexzision/© UMM, Keilexzision mit Dehiszenzprophylaxe/© UMM, Rotationslappen, von retroaurikulär/© UMM, Rotationslappen von präaurikulär/© UMM, Rotationslappen, dreischichtig, von caudal, kombiniert mit kleiner Keilexzision/© UMM, Rotationslappen, zweischichtig, von cranial und caudal/© UMM, Rotationslappen, bds., zweischichtig, von cranial und caudal/© UMM, temp. gestielter Lappen von retroaurikulär/© UMM, Keilexzisionen/© UMM, Tunnellappen, von retroaurikulär & 2 zweischichtige Rotationslappen, von cranial und caudal/© UMM, temp. gestielter Lappen, von retroaurikulär/© UMM, Transposition, einzipflig, von anterior/© UMM, Transposition, einzipflig, von präaurikulär/© UMM, Tunnellappen, von retroaurikulär/© UMM, Zwei Transpositionslappen, von anterior und retroaurikulär/© UMM, sekundäre Wundheilung/© UMM, Hauttransplantation, Spalthaut/© UMM, Hauttransplantation, Vollhaut/© UMM, Verschiebelappen, von caudal kommend/© UMM, Einzipfliger Tunnellappenplastik von präaurikulär/© UMM, Zweizipfliger Tunnellappenplastik von präaurikulär/© UMM, Tunnellappenplastik von retroaurikulär/© UMM, Hauttransplantation/© UMM, Tunnellappenplastik von retroaurikulär & 2 zweischichtige Rotationslappen, von cranial und caudal/© UMM