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Gynäkologische Urologie

Vom Bereuen einer radikalen Krebstherapie

"Bereuen Sie die damalige Entscheidung zur radikalen Prostatektomie?" Das wurden Langzeitüberlebende eines Prostatakarzinoms im Rahmen einer Studie gefragt. Die Ergebnisse verraten einiges darüber, worauf es bei Therapieentscheidungen – neben den "harten" medizinischen Fakten – und bei der Risikokommunikation ankommt. Ein Interview mit dem Erstautor und Urologen Dr. Valentin Meissner. 

Sprechen Sie vaginale Atrophie gezielt an!

Viele Frauen leiden irgendwann in ihrem Leben - sowohl prä- als auch postmenopausal - unter den Folgen einer vaginalen Atrophie. Vor allem auch nach gynäkologischen Krebserkrankungen können urologische und sexuelle Beschwerden die Lebensqualität erheblich einschränken. Sie sollten das Thema deswegen gezielt zur Sprache bringen.

Rezidivierende Harnwegsinfekte der Frau: Was bringt die Zystoskopie?

Auch wenn die Leitlinien das nicht vorsehen: Nach Daten eines spezialisierten US-Zentrums kann die Zystoskopie auch bei Frauen mit rezidivierenden Harnwegsinfekten, die keine verdächtigen Zusatzbefunde haben, wertvolle Informationen liefern.

Diagnostik und Therapie

Ureterimplantationsstenose und symptomatischer Reflux

Die Ureteroenterostomie im Kontext der Harnableitung produziert zwar insgesamt selten, aber doch regelmäßig komplexe und nur schwer zu beherrschende Komplikationen mit gelegentlich deletärem Ausgang. Ein Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten.

CME: Funktionelle MRT des Beckenbodens

Eine Beckenbodendysfunktion kann Betroffene in ihrer Lebensqualität einschränken. Für die Bildgebung und eine effektive interdisziplinäre Kommunikation ist es wichtig, die spezifischen Veränderungen, die der Beckenbodendysfunktion zugrunde liegen, zu verstehen, in der Magnetresonanztomographie (MRT) zu deuten und auch strukturelle (Begleit‑)Veränderungen zu erkennen.

CME-Fortbildungsartikel

MRT-Aufnahme bei Bandverletzung bzw. Beckenbodenschwäche

20.05.2022 | Gynäkologische Radiologie | CME Zertifizierte Fortbildung

CME: Funktionelle MRT des Beckenbodens

Eine Beckenbodendysfunktion kann Betroffene in ihrer Lebensqualität einschränken. Für die Bildgebung und eine effektive interdisziplinäre Kommunikation ist es wichtig, die spezifischen Veränderungen, die der Beckenbodendysfunktion zugrunde liegen, zu verstehen, in der Magnetresonanztomographie (MRT) zu deuten und auch strukturelle (Begleit‑)Veränderungen zu erkennen.

Mann in Unterhose hält Hände vor Genitalbereich

17.03.2021 | Blasenentleerungsstörung bei Prostatakarzinom | FB_CME

CME: Harninkontinenz beim Mann – Diagnose und Therapie

Mehr als jeder 10. Mann in Deutschland leidet an Harninkontinenz. Trotz des hohen Leidensdrucks und eingeschränkter Lebensqualität vermeiden viele Betroffene aus Angst und falscher Scham den Weg zum Hausarzt oder Urologen. Dabei könnte ihr Problem meist stark verringert oder völlig eliminiert werden.

25.01.2021 | Wundbehandlung | CME Zertifizierte Fortbildung

Sinus pilonidalis

Der Sinus pilonidalis ist eine erworbene Erkrankung. Er kann asymptomatisch sein, sich aber auch als akuter Abszess manifestieren. Am häufigsten ist die chronische Form mit intermittierendem Ausfluss. Ein asymptomatischer Sinus pilonidalis bedarf …

Mann hält Hände vor seinen Genitalbereich

30.11.2020 | Urologische Arzneimitteltherapie | CME

CME: Belastungsinkontinenz beim Mann – durchdachte Therapiewahl

Die Belastungsinkontinenz des Mannes ist überwiegend iatrogen bedingt. Wichtig für die Therapieentscheidung ist es, die auslösende Ursache zu kennen. Im Beitrag erfahren Sie, wann eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden sollte und welche Methode bei welchem Patienten vielversprechend ist.

Kasuistiken

Miktionsneozysturethrogramm mit verschiedenen pathologischen Befunden

07.06.2022 | Operative Urologie | Fortbildung

Ureterimplantationsstenose und symptomatischer Reflux

Die Ureteroenterostomie im Kontext der Harnableitung produziert zwar insgesamt selten, aber doch regelmäßig komplexe und nur schwer zu beherrschende Komplikationen mit gelegentlich deletärem Ausgang. Ein Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten.

Retrograde Hysteroskopie des linken Uterushorns über den linken Arbeitstrokar

13.03.2019 | Fistelbildung in der gynäkologischen Urologie | Bild und Fall

Fragliche hämorrhagische Zystitis bei junger Patientin

Eine 16-jährige Nulligravida mit bekanntem Uterus duplex stellte sich mit Unterbauchschmerzen, rezidivierenden Harnwegsinfekten und Mikrohämaturie vor. Anamnestisch bekannt war zudem eine Nierenagenesie links. Der Verdacht lautetet auf hämorrhagische Zystitis. Erst intraoperativ zeigte sich die Ursache der Symptome.

Fieber messen beim Kind

04.02.2019 | Kinder- und Jugendgynäkologie | Der besondere Fall im Bild

Ungewöhnlicher Genitalbefund: Woher kamen Dysurie und Harnverhalt?

Fieber bis 39,4 °C, Übelkeit und Erbrechen: Bei einer Neunjährigen wird in der Notfallpraxis eine Harnwegsinfektion festgestellt und behandelt. Doch dann folgen Dysurie und Harnverhalt. In der Klinik bringt schließlich die Untersuchung des Genitales eine sehr ungewöhnliche Diagnose ans Licht.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Vaginale Atrophie

19.10.2022 | Nachsorge und Beratung | Fortbildung

Sprechen Sie vaginale Atrophie gezielt an!

Einschränkungen der Lebensqualität durch urogynäkologische und sexuelle Beschwerden

Viele Frauen leiden irgendwann in ihrem Leben - sowohl prä- als auch postmenopausal - unter den Folgen einer vaginalen Atrophie. Vor allem auch nach gynäkologischen Krebserkrankungen können urologische und sexuelle Beschwerden die Lebensqualität erheblich einschränken. Sie sollten das Thema deswegen gezielt zur Sprache bringen.

verfasst von:
Dr. med. Julia von Schell, Priv.-Doz. Dr. med. Markus Hübner

09.09.2022 | Harninkontinenz | Fortbildung

75-Jährige mit unwillkürlichem Urinverlust

Die Patientin hat Adipositas ersten Grades, mit einem Body-Mass-Index (BMI) von 31 kg/m 2 . Zusätzlich liegen bei ihr ein Diabetes mellitus Typ 2 und eine arterielle Hypertonie vor. Die Sozialanamnese ergibt, dass die 75-jährige Rentnerin …

verfasst von:
Dr. med. Dr. med. Anna Kolterer, Priv.-Doz. Dr. med. Gert Naumann

08.09.2022 | Harninkontinenz | Übersichten

Chronische Sakralnervenstimulation (SNS) bei Sexualfunktionsstörungen der Frau – ein systematischer Review

Die sexuelle Gesundheit wird von der WHO (World Health Organization) als das physische, emotionale, mentale und soziale Wohlbefinden mit Bezug zur Sexualität definiert [ 1 ]. Eine sensible Aufmerksamkeit für diese sollte heutzutage ein …

verfasst von:
Dr. med. Erik Allemeyer, Maret Bauer, Christian Vollmer, Felix Strube, Fabian Queißert

05.09.2022 | Hormonsubstitution | Gynäkologie aktuell

Vaginale Laserbehandlung als Alternative bei postmenopausalen Beschwerden

Durch den demographischen Wandel gibt es eine immer größer werdende Nachfrage nach guten Behandlungsoptionen des "genitourinary syndrome of the menopause“ (GSM). Vor allem für Patientinnen, für die eine hormonelle Therapie aus medizinischen oder persönlichen Gründen nicht infrage kommt, wäre eine vaginale Kohlendioxid-Lasertherapie eine mögliche Alternative. Was sagen aktuelle Studien zu dieser Behandlungsoption?

verfasst von:
Hanna Surmann, Prof. Dr. med. Ludwig Kiesel
Frau hält sich die Leistengegend

19.04.2022 | Harninkontinenz | Arzneimitteltherapie

Vaginale Östrogentherapie - Wann und für wen geeignet?

Beschwerden im Bereich des Urogenitaltrakts stellen häufige Konsultationsgründe peri- und postmenopausaler Frauen dar. Eine vaginale Östrogentherapie kann nicht nur eine atrophische Kolpitis bessern, sondern auch eine Harninkontinenz günstig beeinflussen. Dieser Beitrag fasst die Indikationen entsprechend der aktuellen S3-Leitlinie „Peri- und Postmenopause: Diagnostik und Interventionen“ zusammen.

verfasst von:
PD Dr. Susanne Schüler-Toprak, Olaf Ortmann

25.02.2022 | Belastungsinkontinenz | Schwerpunkt

Männliche Harninkontinenz

Unabhängig von der Art der Harninkontinenz umfasst die diagnostische Basisabklärung stets eine exakte Anamnese, bei der neben Grunderkrankungen und Medikamenteneinnahme nach zeitlichem Verlauf der Inkontinenz, Häufigkeit der Miktion tags und …

verfasst von:
MHBA Dr. med. Achim Elert

07.02.2022 | Harnwegsinfektionen | Fortbildung

Eine Koryphäe blickt zurück: Therapie von Infektionen im Urogenitaltrakt

Die moderne Therapie von Harnwegsinfektionen beginnt mit den Publikationen von Edward H. Kass. Antibiotika standen im Zentrum der Therapie und auch eine quantitative Urinkultur wurde gefordert. Aktuell sollten die Relevanz der "signifikanten" Bakteriurie, die Beseitigung der Erreger als Therapieziel und daher auch die Leitlinien überdacht werden.

verfasst von:
Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt G. Naber
Beratung zu Inkontinenz und Hilfsmitteln

09.01.2022 | Harninkontinenz | Leitthema

Hilfsmittel bei Harninkontinenz – gute Beratung, bessere Lebensqualität

Die Anzahl an Menschen, die unter Harninkontinenz leiden, ist groß, doch die Versorgung mit Hilfsmitteln und die entsprechende Beratung ist oft mangelhaft. In der Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Urologie sind hilfreiche Tipps und Red flags aufgeführt, die die Inkontinenzberatung optimieren und für Komplikationen sensibilisieren.

verfasst von:
Prof. Dr. Andreas Manseck, A. Piotrowski, M. C. Butea, S. Foller, J. Gleissner, A. Kahlmeyer, H. Karstedt, R. Kirschner-Hermanns, T. Liebald, C. Linné, V. Moll, U. Otto, A. Schorn, J. Stein, A. Wagner, A. Wiedemann
Frau hat gynäkologische oder nephrologische Probleme

05.12.2021 | Belastungsinkontinenz | Fortbildung

Vaginale Lasertherapie – Hype oder erfolgversprechende Technologie?

Auch zur Vaginalbehandlung werden Laser mittlerweile eingesetzt. Die Datenlage dazu ist jedoch noch sehr dünn, die Vorbehalte der entsprechenden Gesellschaften sind entsprechend groß.

verfasst von:
Dr. med. Elke Heßdörfer
Frau mit Blasenschwäche

26.10.2021 | Klimakterium und Menopause | Fortbildung

Mit Laser gegen Harninkontinenz

Unfreiwilliger Urinabgang kann bei Frauen in jedem Lebensalter auftreten und belastet in erheblichem Maße die Lebensqualität. Die vaginale Lasertherapie ist eine minimalinvasive, sichere und ambulant durchführbare Therapiemethode, die mit einer hohen Rate der Patientinnenzufriedenheit und geringen Nebenwirkungen einhergeht.

verfasst von:
Dr. med. Christian Ratz

Buchkapitel zum Thema

2020 | Harninkontinenz | OriginalPaper | Buchkapitel

Harninkontinenz – Diagnostik und Therapie

Etwa 4 Mio. Frauen leiden in Deutschland an einer Inkontinenz. Dieser Zustand bedeutet für die Betroffenen eine erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.

2019 | Arzneimitteltherapie bei Älteren | OriginalPaper | Buchkapitel

Pharmakotherapie und geriatrische Syndrome

Posturale Stabilität ist, bedingt durch den aufrechten Gang des Menschen, eine komplexe Aufgabe des Gesamtorganismus und daher per se anfällig für Störungen, die in Stürzen resultieren können. Stürze aus dem Stand oder dem Gehen mit geringer …

2018 | Harninkontinenz | OriginalPaper | Buchkapitel

Anorektale Inkontinenz

Die Stuhlinkontinenz stellt insbesondere vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerungen eine Herausforderung für die proktologische Praxis dar. Kontinenzstörungen resultieren aus einer Vielzahl von Schädigungen des Kontinenzapparates und können …

2016 | Harninkontinenz | OriginalPaper | Buchkapitel

Beckenbodeninsuffizienz und Inkontinenz aus urogynäkologischer Sicht

Harninkontinenz und Prolaps genitalis gehören neben Stuhlinkontinenz, Miktionsstörungen, Obstipation und »pelvic pain-Syndromen« zu den häufigsten Beckenbodenfunktionsstörungen. Die Lebensqualität der Betroffenen, in stetig ansteigender Anzahl …

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