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01.09.2009 | CME - Weiterbildung - Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 9/2009

Monatsschrift Kinderheilkunde 9/2009

Invagination

Zeitschrift:
Monatsschrift Kinderheilkunde > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. S. Gfrörer, H. Fiegel, U. Rolle

Zusammenfasssung

Die Invagination ist die häufigste Ursache für einen Darmverschluss im Säuglings- und Kleinkindesalter. Sie ist gekennzeichnet durch den Prolaps eines proximal gelegenen Darmabschnitts in das Lumen eines weiter distal gelegenen Abschnitts. Dies führt im betroffenen Darmsegment zu venöser Stauung und Wandödem sowie unbehandelt zu arterieller Okklusion mit Darmnekrose und Perforation. 90% der Invaginationen sind ileokolisch lokalisiert. Jenseits des 1. Lebensjahres steigt die Wahrscheinlichkeit für eine pathologische Leitstruktur als Ursache für eine Invagination (Meckel-Divertikel, Polyp, Lymphom). Klinisch besteht die klassische Trias von Bauchschmerzen, Erbrechen und blutig-schleimigem Stuhl. Häufig geht der Invagination eine Gastroenteritis voraus. Die Diagnosestellung erfolgt über die Sonographie. Die Therapie besteht in der sonographisch kontrollierten hydrostatischen Reposition. Ein unverzügliches therapeutisches Vorgehen beeinflusst entscheidend den Erfolg der konservativen Maßnahmen. Bei Hinweisen auf Perforation oder Peritonitis wird umgehend laparotomiert.

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