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28.11.2019 | Maligne Tumoren der Haut | Leitthema | Ausgabe 1/2020

Der Onkologe 1/2020

Früherkennung und Screening für die onkologische Prävention

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 1/2020
Autoren:
C. Dreher, PD Dr. med. S. Bickelhaupt

Zusammenfassung

Hintergrund

Organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme befinden sich seit der Einführung in einem stetigen Wandel mit dem Ziel, bösartige Veränderungen bzw. ihre Vorstufen frühzeitig zu erkennen und damit möglichst schonend und effektiv behandeln zu können.

Ziel

Diese Übersichtsarbeit soll einen Einblick in ausgewählte derzeitige Krebsfrüherkennungs- und Screeningprogramme sowie eine Perspektive auf die wissenschaftliche Entwicklung in der onkologischen Präventivdiagnostik bieten.

Material und Methoden

Die vorliegende Arbeit basiert auf einer selektiven Literaturrecherche in der Datenbank PubMed zu den derzeit in Deutschland etablierten Früherkennungsprogrammen und Empfehlungen der onkologischen Gesellschaften bzw. staatlicher Institutionen (einschließlich Robert Koch-Institut, RKI).

Ergebnisse

Standardisierte Krebsfrüherkennungsprogramme i. S. organisierter Screeningmaßnahmen in Deutschland wurden exemplarisch aufgezeigt und im Kontext aktueller Entwicklungen kritisch diskutiert. Neben den Chancen, die Krebsfrüherkennungsprogramme als Früherkennungsmaßnahmen bieten, ist für eine informierte Entscheidung über die Teilnahme daran eine ausgewogene Aufklärung über Risiken der Krebsfrüherkennungsprogramme, wie z. B. falsch-positive Befunde und Überdiagnosen für die Teilnehmenden essenziell. Die beständige Evaluation und Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennungsprogramme ist auch in Bezug auf eine zunehmend individualisierte Risikoeinschätzung und einen personalisierten Methodeneinsatz wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung.

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Literatur
Über diesen Artikel

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