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18.01.2021 | Mammakarzinom | Leitthema | Ausgabe 2/2021

Der Radiologe 2/2021

Sonoelastographie der Mamma

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 2/2021
Autor:
Dr. Christian Weismann

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Elastizität von Brustläsionen hinsichtlich Härte oder Weichheit kann als Zusatzkriterium zur B‑Bild Analyse mit Differenzierung in benigne oder maligne eingesetzt werden.

Fragestellung

Welche Techniken stehen dafür zur Verfügung? Wie sieht die Beeinflussung der B‑Bild BI-RADS®-Klassifikation im Kontext mit der Sonoelastographie aus, und welche Artefakte beeinflussen technikabhängig das Elastizitätsergebnis?

Material und Methode

Anhand von Studien und Metaanalysen wird der Einsatz der unterschiedlichen Elastographietechniken im klinischen Alltag im Hinblick auf die statistische Performance von semiquantitativen und quantitativen Grenzwerten zur Differenzierung in benigne oder maligne untersucht.

Ergebnisse

Alle vorgestellten Sonoelastographietechniken steigern in Metaanalysen die Spezifität zu Lasten der Sensitivität des B‑Bild-Ultraschalls. Die semiquantitativen und quantitativen Grenzwerte weisen in der Literatur eine zum Teil erhebliche Schwankungsbreite auf. Die Interobservervariabilität der Strainelastographie zeigt eine ausreichende und die der Scherwellenelastographie (SWE) eine beachtliche Übereinstimmung.

Schlussfolgerung

Die Sonoelastographie ist unter Berücksichtigung ihrer Limitationen und Artefakte in der Lage, die Zahl der richtig-positiven und richtig-negativen Entscheidungen bei der Beurteilung von Brustläsionen zu steigern. Bei höhergradiger B‑Bild BI-RADS®-Klassifikation oder erhöhtem Risiko, ein Mammakarzinom zu entwickeln, sollte eine stanzhistologische Abklärung auch bei benigner Elastographieeinschätzung folgen.

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