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15.12.2016 | Übersichten | Ausgabe 1/2017

Der Hautarzt 1/2017

Nichtvirale sexuell übertragene Infektionen – Epidemiologie, Klinik, Labordiagnostik und Therapie

Teil 2: Chlamydien und Mykoplasmen

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Prof. Dr. P. Nenoff, A. Manos, I. Ehrhard, C. Krüger, U. Paasch, P. Helmbold, W. Handrick
Wichtige Hinweise
Herrn Prof. Dr. med. Uwe-Frithjof Haustein, Leipzig, zum 80. Geburtstag gewidmet.

Zusammenfassung

Chlamydia trachomatis ist der weltweit am häufigsten sexuell übertragene bakterielle Infektionserreger. Jährlich rechnet man in Deutschland mit etwa 300.000 Neuinfektionen. Die Erkrankungen treten fast ausschließlich postpubertär auf. Der Altersgipfel liegt in der Altersgruppe 15 bis 25 Jahre. Da die Infektion überwiegend asymptomatisch verläuft, wird die Diagnose mittels Nukleinsäureamplifikationstechniken (NAT) oft nur durch ein Screening oder erst bei Auftreten einer Komplikation gestellt. Zur Behandlung kommt an erster Stelle Doxycyclin 2‑mal 100 mg p. o. über 7 Tage zum Einsatz. Alternativ wird Azithromycin 1,5 g p. o. als 1‑malige Gabe empfohlen. Partneruntersuchung und -therapie sind zu beachten. Genitale Mykoplasmen-Infektionen werden durch Ureaplasma urealyticum (Urethritis- und Vaginitiserreger), Ureaplasma parvum (meist saprophytär, selten Urethritiserreger) und Mycoplasma hominis (fakultativ pathogen) verursacht. Eine relativ neue, durch sexuellen Kontakt übertragene Mykoplasmen-Art ist Mycoplasma genitalium. Doxycyclin ist wirksam bei Ureaplasma-Infektionen, alternativ Clarithromycin oder Azithromycin. Doxycyclin kann bei Mycoplasma-hominis-Infektionen versagen, eine Alternative stellt Clindamycin dar. Die Urethritis durch Mycoplasma genitalium sollte heute molekularbiologisch mittels Polymerasekettenreaktion diagnostiziert und mit Azithromycin behandelt werden.

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