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Stress-assoziierte Störungen Posttraumatische Belastungsstörung

Posttraumatische Belastungsstörung

Geschlechterunterschiede bei der posttraumatischen Belastungsstörung

Psychische Störungen zeigen oft Geschlechterunterschiede. Besonders bei der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen groß. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zu Geschlechterunterschieden in Entstehung, Diagnose und Behandlung der PTBS. 

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Kasuistiken

Wie kann Müttern mit PTBS in postpartaler Phase geholfen werden?

Die postpartale Phase ist eine emotional dynamische Zeit. Wird sie von psychischen Erkrankungen begleitet, ist eine umfassende Versorgung wichtig, um das Wohl von Eltern und Kind sicherzustellen. Im Fall einer 39-jährigen Frau mit PTBS ist die Behandlung in einer Eltern-Kind-Einheit erfolgreich und führt zu einer verbesserten Ausgangslage.

Wenn ein Medikament nicht mehr hilft: Fall einer schweren dissoziativen Störung

Im folgenden Fall einer 22-jährigen Studentin mit stark beeinträchtigenden dissoziativen Symptomen nach schwerwiegendem Trauma wird die Wirksamkeit des Opioidrezeptorantagonisten Nalmefen untersucht. Die Wirkung bestätigt die Hypothese der Beteiligung des endogenen Opioidystems bei BPS und PTBS.

Fibromyalgie-Patientin fast schmerzfrei – nach Umzug in Nachbarort

Seit Jahrzehnten leidet eine 63-Jährige unter multilokulären Schmerzen, bevor nicht nur ein Fibromyalgiesyndrom, sondern auch eine PTBS diagnostiziert werden. Es folgen psychotherapeutische Interventionen und der Wohnungswechsel an einen "sicheren Ort" – mit Behandlungserfolg.

Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

Doxazosin zur Behandlung posttraumatischer Albträume ergänzend zu traumafokussierter kognitiver Verhaltenstherapie

Schlafstörungen werden von 70–90 % der Personen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) berichtet [ 5 ] und bis zu 75 % der Betroffenen leiden an Albträumen [ 4 ]. Die Studienlage zum Einsatz von Psychopharmakotherapien in dieser Indikation …

Die Rolle der Angehörigen im Kontext des assistierten Suizids: Herausforderungen und Unterstützungsbedarf

Die Entscheidung für einen assistierten Suizid kann für Angehörige mit erheblichen emotionalen Belastungen einhergehen. Trotz der vielfältigen psychosozialen Herausforderungen finden Angehörige in Forschung, Versorgung sowie in ethischen und …

Die neue S3-Leitlinie Schizophrenie (living) 2025

Die S3-Leitlinie Schizophrenie (living) 2025 bringt grundlegende Änderungen: vollständige Integration in der von der AWMF empfohlenen, webbasierten Plattform zur Entwicklung, Aktualisierung und Veröffentlichung von medizinischen Leitlinien …

Traumafokussierte Psychotherapie der (komplexen) Posttraumatischen Belastungsstörung

Traumafokussierte Therapie der Posttraumatischen Belastungsstörung wird in allen Leitlinien als Behandlungsmethode der Wahl empfohlen. Dennoch waren TherapeutInnen im deutschsprachigen Raum lange Zeit zurückhaltend in dem Einsatz. Mythen, dass die …

Besserung der PTBS durch Modulation des Nikotinrezeptors?

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) verläuft oft schwer und zieht viele psychosoziale Folgen nach sich. Psychopharmaka wirken nur begrenzt. Ein neuer Nikotinrezeptor-Modulator mindert in präklinischen Studien Angst und Stress und wirkt antidepressiv. Kann dieser Modulator auch bei PTBS helfen?

Geschlechterunterschiede bei der posttraumatischen Belastungsstörung

Psychische Störungen zeigen oft Geschlechterunterschiede. Besonders bei der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind die Unterschiede zwischen Männern und Frauen groß. Dieser Übersichtsartikel beleuchtet die aktuelle wissenschaftliche Evidenz zu Geschlechterunterschieden in Entstehung, Diagnose und Behandlung der PTBS. 

Traumatische Geburtserfahrungen nicht unterschätzen!

Zwischen 9 und 50% der Frauen erleben ihre Geburt als traumatisch. Das beeinträchtigt nicht nur die Gesundheit, sondern auch die Eltern-Kind-Bindung langfristig. Welche Risikofaktoren eine Rolle spielen und wie sich Geburtstraumata auf die Betroffenen und ihr Umfeld auswirken.

Trauma durch Herzereignis – wie weiter?

Lange galt die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) als Folge extremer Bedrohungen wie Krieg, Folter oder sexueller Gewalt, während medizinische Ereignisse kaum als Auslöser betrachtet wurden. Erst in den letzten Jahrzehnten wurde erkannt …

DIVI-Empfehlung: Psychologische Basisversorgung auf der Intensivstation nach schwerer Verletzung und Polytrauma

Unerkannte und unbehandelte psychische Störungen nach schwerem Trauma können die Heilung und Rekonvaleszenz schwer verletzter Patienten deutlich beeinflussen. Jeder Patient nach Polytrauma sollte auf der Intensivstation auf psychische Belastung …

Digitale Gesundheitsanwendungen zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Stand: März 2025) befinden sich 59 vorläufig und dauerhaft aufgenommene digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte [ 9 ]. Es steht jedoch keine DiGA …

Videos und Webinare

Video

Trauma durch Herzereignis

Eine posttraumatische Belastungsstörung kann auch als Folge traumatischer kardiovaskulärer Ereignisse (KI-)PTBS auftreten. Allerdings ist eine (KI-)PTBS im klinischen Alltag schwerer erkennbar und stellt Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten vor große Herausforderungen. Dr. Mary Princip gibt im neuen Webcast Psychotherapie – Der Talk einen aktuellen Einblick zu diagnostischen Kriterien, Abgrenzungen zu anderen traumaassoziierten Störungen und Möglichkeiten im therapeutischen Setting.

PD Dr. phil. Mary Princip
Psychotherapie – Der Talk

Buchkapitel zum Thema

Posttraumatische Belastungsstörungen

Klassische Erklärungsmodelle der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sind das Furchtstrukturmodell (Foa) und das kognitive Ehlers-Clark-Modell. In der Behandlung spielt vor allem die In-sensu-Konfrontation (Exposition) und das kognitive …

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Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Atopische Dermatitis als erhebliche seelische Belastung

Bei Kindern und Jugendlichen, die an atopischer Dermatitis leiden, ist auch das Risiko für viele psychische Erkrankungen erhöht. Dafür sprechen Ergebnisse einer großen Kohortenstudie auf Basis von US-Patientenakten.     

7% durch chronische Schmerzen stark beeinträchtigt

Laut einer Querschnittstudie leiden rund 7% der in Deutschland lebenden über 16-Jährigen unter chronischen Schmerzen, die ihren Alltag stark beeinträchtigen. Außer biologischen scheinen auch psychische und soziale Faktoren mit sogenanntem High-Impact Chronic Pain assoziiert zu sein.

Schlafarchitektur nach OP oft massiv gestört

Nach einem operativen Eingriff ist die Schlafqualität oft massiv beeinträchtigt. In einer US-Studie waren bei Risikopatienten nicht nur die Gesamtdauer des Schlafs, sondern vor allem auch REM- und Tiefschlafphasen deutlich verkürzt.

Elektroschrott: Wie Praxen Altgeräte sicher entsorgen

Ob nun Sonogerät, Praxiscomputer oder gar TI-Konnektor: Einfach zum nächsten Wertstoffhof sollten Praxisteams ausgediente Elektrogeräte nicht bringen. Was bei der Entsorgung zu beachten ist. Und wie die Teams sicher sensible Daten auf PC-Festplatte, externem Datenspeicher und TI-Komponenten löschen.

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Therapeut macht sich Notizen während Gespräch/© Motortion / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau steht in Menge und ist verzweifelt/© terovesalainen / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin auf Intensivstation/© Caiaimage / Martin Barraud / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Hinter Gittern im Maßregelvollzug/© dpa, ZFA TALKS - PICS/© (M) chanawit / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Monitor und beatmeter Patient/© Taechit / stock.adobe.com, Rettungsdienst/© huettenhoelscher / Getty images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Zwei Tabletten nebeneinander/© [M] monropic / Fotolia, Springer Medizin Podcast - Fehlerkultur/© (M) Cecilie_Arcurs / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Ärztin sitzt erschöpft auf dem Boden/© Georgiy / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau joggt/© Tierney / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Gestresste Frau hält Baby im Arm/© Jelena Stanojkovic / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Rauchende Schornsteine an Stadtautobahn/© Jean-Paul Bounine / fotolia.com, Frau verdeckt ihr Gesicht und liegt neben weinendem Baby/© SolStock / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Junge Frau hält zerbrochenen Spiegel/© KatarzynaBialasiewicz / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), ältere Frau hält ihre faltigen Hände vor Gesicht/© pathdoc / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mann im Gespräch mit Therapeutin/© Miljan Živković / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen) / Visual Psychotherapie - Der Talk, Search Icon, Verschiedene Tabletten/© zozzzzo / Getty Images / iStock, Frauen ruhen im Krankenhaus /© Gorodenkoff / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ultraschalluntersuchung der Niere/© Your_Photo_Today (Symbolbild mit Fotomodellen)