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11.01.2021 | Prostatakarzinom | Fokus | Ausgabe 1/2021

Forum 1/2021

Unterschiede in der onkochirurgischen Qualität

Zeitschrift:
Forum > Ausgabe 1/2021
Autoren:
Prof. Dr. med. Hans Hoffmann, MBA PD Dr. med. Simone Wesselmann, Dr. rer. med. Christoph Kowalski

Zusammenfassung

Bei den meisten soliden Krebserkrankungen kommt der Operation im Rahmen der Behandlung eine zentrale Bedeutung zu. Studien zeigen teils deutliche Qualitätsunterschiede zwischen einzelnen Operateuren oder Versorgungsorganisationen. Wir beschreiben in dieser Arbeit eine Reihe von Herausforderungen bei der Messung von Versorgungsqualität in der (Onko‑)Chirurgie. Hierzu zählen beispielsweise die Komplexität der Intervention, die aufgrund des vergleichsweise geringen Studiengeschehens schwache Evidenz für die Formulierung von Prozessqualitätsindikatoren sowie das Erfordernis zur Case-Mix-Adjustierung, das eine umfassende Dokumentation erfordert. Wir stellen unter den zahlreichen existierenden Initiativen 3 Datenquellen und Programme vor, die derzeit Qualitätsvergleiche in der Onkochirurgie möglich machen: die Statistik der diagnosebezogenen Fallgruppen (DRG), die Qualitätssicherungsdaten zertifizierter Lungenkrebszentren und die PCO-Studie in Prostatakrebszentren. Aus Sicht der Autoren sollte künftig mehr in randomisierte kontrollierte Studien, in Qualitätsentwicklungsmaßnahmen wie das Lernen von „positiven Ausreißern“ und die Abbildung patientenberichteter funktionaler Outcomes in der Routine investiert werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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Sektion B - Klinische Studien

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