Zum Inhalt
Der Nervenarzt

Zentrale Myelinisierungsstörung bei klassischer Galaktosämie

Fallbericht über zwei Schwestern

Erschienen in:

Auszug

Die klassische Galaktosämie (Phänotyp MIM [„mendelian inheritance of man“] # 230400) ist eine seltene autosomal-rezessive Stoffwechselerkrankung bedingt durch einen Galaktose-1-Phosphat-Uridyltransferase(GALT)-Mangel. Die Diagnose stützt sich auf den Nachweis einer erhöhten Galaktose-1-Phosphat-Konzentration (G-1-P) oder reduzierten GALT-Enzymaktivität im Erythrozyten und/oder einer homozygoten oder sog. Compound-heterozygoten Mutation im GALT-Gen (Gen MIM # 606999) auf Chromosom 9p13.3. …
Titel
Zentrale Myelinisierungsstörung bei klassischer Galaktosämie
Fallbericht über zwei Schwestern
Verfasst von
Prof. Dr. C. D. Reimers
S. Hähnel
C. Terborg
Publikationsdatum
08.12.2016
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Der Nervenarzt / Ausgabe 2/2017
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407
DOI
https://doi.org/10.1007/s00115-016-0260-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Mephedron und „Monkey Dust“ erobern das Nachtleben

Seit der Pandemie machen sich zunehmend synthetische Cathinone in der Partyszene breit. Die Amphetamine werden geraucht oder geschnupft, beim Feiern oder zum Sex konsumiert und sorgen in Kliniken für immer mehr drogeninduzierte Psychosen.

GHB als Partydroge im Aufwind

Billig und stimulierend, solange man nicht zu viel davon nimmt: Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hat sich einen schlechten Ruf als K.o.-Tropfen erworben. Verwendet wird die Substanz jedoch meist als Partydroge. In der Szene hat sie schon gut ein Drittel probiert.

Psilocybin hält therapieresistente Depressionen ein Jahr lang in Schach

Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.

Immer weniger Demenzdiagnosen in Deutschland

In Deutschland scheint die Zahl der Demenzkranken seit etwa zehn Jahren deutlich zu sinken: Bei Vertragsärzten, vor allem Hausärzten, werden immer weniger Demenzdiagnosen gestellt. Neben einem Rückgang von Risikofaktoren könnten Änderungen bei der Versorgung relevant sein.

Bildnachweise
FLAIR-Aufnahme des Neurokraniums bei Patientin mit klassischer Galaktosämie/© Springer Medizin, Disco Party Club DJ (generiert mit KI)/© joernueding / stock.adobe.com (Generated with AI / Symbolbild), Rauchende Teenies trinken Alkohol/© Joshua Resnick / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodellen), Psilocybinhaltige Pilze/© kichigin19 / stock.adobe.com, Ärztliche Beratungssituation/© amnaj / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)