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04.11.2020 | Sepsis | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie?

Was ist gesichert in der Therapie der Sepsis?

Zeitschrift:
Der Internist
Autoren:
Dr. med. K. Stahl, Dr. med. B. Seeliger, Prof. Dr. med. S. David, Dr. med. J. Schmidt
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Haller, Hannover

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Begriff Sepsis ist 2016 als eine „lebensbedrohliche Organdysfunktion hervorgerufen durch eine inadäquate Wirtsantwort auf eine Infektion“ neu definiert worden. Die deutsche S3-Leitlinie zur Behandlung der Sepsis ist 2018 erschienen.

Fragestellung

Welche Evidenz gibt es in der Therapie des Patienten mit Sepsis?

Material und Methoden

Diskussion der S3-Leitlinie, Inklusion von Studienergebnissen nach 2018

Ergebnisse

Grundpfeiler der Sepsisbehandlung sind weiterhin die frühe hämodynamische Stabilisierung, die Fokussanierung inklusive antiinfektiver Therapie sowie organunterstützende Verfahren. Supportive sowie extrakorporale Therapien werden kontrovers diskutiert und weiter intensiv untersucht.

Schlussfolgerungen

Trotz eines verbesserten pathophysiologischen Verständnisses existiert noch keine effektive kausale, das heißt gegen die pathologische Wirtsreaktion gerichtete Sepsistherapie. Somit basiert die Behandlung des Patienten mit Sepsis weiter auf den Grundprinzipien Korrektur des Volumendefizits, Antiinfektiva, Fokussanierung und Organunterstützung inklusive der symptomatischen Behandlung der Vasoplegie mit Katecholaminen.

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