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01.05.2014 | Leitthema | Ausgabe 5/2014

Der Onkologe 5/2014

Spätschäden und Survivorship nach Behandlung des Hodgkin-Lymphoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 5/2014
Autoren:
Dr. K. Behringer, T.V. Halbsguth, P. Borchmann

Zusammenfassung

Hintergrund

Im Hinblick auf die eindrucksvollen Remissionsraten, die in den letzten Jahren in der Therapie des Hodgkin-Lymphoms (HL) erzielt wurden, gewinnen die therapieinduzierten Spätkomplikationen einen immer größeren Stellenwert.

Ergebnisse

Zu der wichtigsten therapieinduzierten Komplikation zählt die Entwicklung von Zweitneoplasien, die ein wesentliches Mortalitätsrisiko für Langzeitüberlebende eines HL darstellt. Die Organtoxizitäten umfassen kardiale, pulmonale und gonadale Schäden. Letztere sind besonders für junge Survivor mit noch nicht abgeschlossener Familienplanung relevant. Vor Einleitung der Therapie soll über die Möglichkeit fertilitätserhaltender Maßnahmen aufgeklärt werden. Auch die allgemeine Lebensqualität von HL-Patienten ist langfristig niedriger als die von nichterkrankten gleichaltrigen Menschen. Führendes Problem hierbei ist die Entwicklung von Fatigue, die häufig ein langfristiges Problem darstellt.

Diskussion

Die Therapiestrategien aktueller klinischer Studien zielen auf eine Reduktion von therapiebedingen Spätschäden bei gleichzeitiger Beibehaltung der guten Tumorkontrolle.

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Literatur
Über diesen Artikel

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