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Telemedizinische Ansätze in der Augenheilkunde in Zeiten von COVID-19

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Während der COVID-19-Pandemie war die augenärztliche Versorgung teilweise eingeschränkt.

Fragestellung

Es wird ein Überblick über bereits verfügbare oder noch in Entwicklung befindliche teleophthalmologische Anwendungen zur besseren Versorgung während der Pandemie gegeben.

Material und Methode

Es erfolgten die Auswertung aktueller wissenschaftlicher Publikationen, die Analyse von frei erhältlichen Screeninganwendungen in App-Stores mobiler Endgeräte sowie telemetrischer Medizinprodukte für Monitoringanwendungen und die Diskussion der Ansprüche an eine ophthalmologische Videosprechstunde.

Ergebnisse

Das gesteigerte Interesse an teleophthalmologischen Anwendungen spiegelt sich in einem deutlichen Anstieg von Publikationen zum Thema wider. Frei erhältliche Anwendungen für Smartphones und Tablets sind in der Regel nicht validiert und weisen teils starke Abweichungen von etablierten Standardtests auf. Telemedizinische Medizinprodukte zum Home-Monitoring bei chronischen Anwendungen bergen großes Potenzial, müssen sich aber erst im klinischen Alltag durchsetzen.

Schlussfolgerungen

Es besteht ein hoher Bedarf an systematischer Analyse, Weiterentwicklung und Validierung von telemedizinischen Anwendungen und Medizinprodukten für die Ophthalmologie, um das Potenzial der Telemedizin gewinnbringend zu nutzen und in einer ophthalmologischen Videosprechstunde zu bündeln.
Titel
Telemedizinische Ansätze in der Augenheilkunde in Zeiten von COVID-19
Verfasst von
Dr. med. Lars Choritz
Michael Hoffmann
Hagen Thieme
Publikationsdatum
18.08.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 9/2021
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-021-01470-w
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Bildnachweise
Mädchen in selbst gebauter Zeitmaschine/© Santen GmbH (Symbolbild mit Fotomodell)