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28.06.2017 | Uroradiologie | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Radiologe 8/2017

Die Vorsteherdrüse – was möchte der Urologe vom Radiologen wissen?

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 8/2017
Autoren:
PD Dr. U. B. Liehr, D. Baumunk, S. Blaschke, F. Fischbach, B. Friebe, F. König, A. Lemke, P. Mittelstädt, M. Pech, M. Porsch, J. Ricke, D. Schindele, S. Siedentopf, J. J. Wendler, M. Schostak
Wichtige Hinweise
Die Autoren J.J. Wendler und M. Schostak trugen zu gleichen Teilen zur Erstellung des Manuskripts bei.

Zusammenfassung

Eine gut hundertjährige Periode, in der die Vorsteherdrüse nur als Ganzes betrachtet und behandelt wurde, geht gerade vorüber. Eine hochauflösende Bildgebung liefert endlich tiefe Detailinformationen, neue Therapieformen können kleinste Ziele anvisieren. Dem lange bestehenden Patientenwunsch nach individueller „nichtinvasiver“ Diagnostik und Therapie von Prostataerkrankungen kann nun mit wirklich dazu passenden Konzepten geantwortet werden. Die klinische Verarbeitung und Anwendung der enormen Informationsfülle als individualisiertes Gesamtkonzept für den Patienten erfordern allerdings ein interdisziplinär eng verzahntes Räderwerk, welches herkömmliche Sprechstunden in jeder Hinsicht überfordert. Es ist Zeit für neue Konstrukte! Das Dienstleistungsprinzip einer einseitig gerichteten Befund- oder Therapieanforderung an den Urologen, Radiologen oder Strahlentherapeuten ist überholt, diese interdisziplinären Partner gehören nun zu einem gleichrangigen „Managementteam Prostata“.

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