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25.01.2018 | Übersichten | Ausgabe 1/2018

Der Pathologe 1/2018

Vorschlag zu einer erweiterten pTNM-Klassifikation der Schilddrüsenkarzinome

Kommentar zu Defiziten der 8. Auflage der TNM-Klassifikation

Zeitschrift:
Der Pathologe > Ausgabe 1/2018
Autoren:
Prof. Dr. K. W. Schmid, S. Synoracki, H. Dralle, C. Wittekind
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. A. Baba, Essen
Die englische Version dieses Beitrags ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00292-018-0418-x zu finden.

Zusammenfassung

In der seit diesem Jahr anzuwendenden 8. Auflage der TNM-Klassifikation der Schilddrüsenkarzinome tritt das Problem auf, dass die in den vorangegangen Versionen (5.–7. Auflage) explizit zu kategorisierenden Karzinome mit „minimaler extrathyroidaler Ausbreitung“ keine Erwähnung mehr finden. Wissenschaftliche Studien zur prognostischen Relevanz einer „minimalen extrathyroidalen Ausbreitung“ gelangten zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Hinzukommt, dass sich praktisch alle Studien lediglich mit der retrospektiven Datenauswertung von Subgruppen von Schilddrüsenkarzinomen (z. B. differenzierte Schilddrüsenkarzinome, papilläre Schilddrüsenkarzinome) beschäftigen. Die von uns hier vorgeschlagene Subkategorisierung der aktuellen TNM-Klassifikation (8. Auflage) gewährleistet einerseits die Kontinuität des Parameters „minimale extrathyroidale Ausbreitung“ innerhalb der TNM-Kategorisierung von Schilddrüsenkarzinomen und eröffnet andererseits die Möglichkeit die „minimale extrathyroidale Ausbreitung“ bezogen auf die Tumorgröße (T/pT-Kategorie) standardisiert prospektiv auf deren biologische Relevanz zu untersuchen.

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