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01.04.2013 | Leitthema | Ausgabe 4/2013

Der Ophthalmologe 4/2013

Was bringt die prophylaktische YAG-Iridotomie beim Pigmentdispersionssyndrom?

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 4/2013
Autoren:
Dr. A. Rosentreter, O. Schwenn, J. Funk, T. Dietlein

Zusammenfassung

Trotz des theoretisch überzeugenden Konzepts einer Iridotomie beim Pigmentdispersionssyndrom oder frühen Pigmentglaukom als Prophylaxe für weitere Pigmentdispersion ist es bis heute in mehreren Studien nicht gelungen, einen positiven Langzeiteffekt dieses Eingriffs auf das Augendruckniveau oder die Konversionsrate vom Pigmentdispersionssyndrom zum Pigmentglaukom nachzuweisen. Dies kann mehrere Gründe haben: Möglicherweise ist der Nachweis aufgrund der niedrigen spontanen Konversionsrate bisher aus „statistischen“ Gründen nicht gelungen, oder es wurde in einigen Studien „zu spät“ behandelt, oder aber andere Faktoren (Genetik, individuelle Gewebeeigenschaften) spielen neben der Pigmentaussaat noch eine wesentliche stärkere Rolle als bisher vermutet. Zum jetzigen Zeitpunkt sollte die Indikation zur Iridotomie beim Pigmentdispersionssyndrom zurückhaltend gestellt werden. Nach den publizierten Erfahrungen erscheint die Behandlung im Rahmen eines Pigmentdispersionssyndroms allenfalls für junge Patienten (< 40 Jahre) mit normotonen oder nur leichtgradig erhöhten Augendruckwerten und bei durchhängender Iriskonfiguration sinnvoll. Besteht allerdings bereits ein erkennbarer Papillenschaden mit korrespondierenden Gesichtsfeldausfällen ist in aller Regel bei nicht optimalen Augendruckwerten aufgrund der Lebenserwartung der Patienten eine inzisionale Glaukomchirurgie angezeigt.

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