Zum Inhalt
Der Nervenarzt

Wechselwirkungen zwischen Depression und Schlaganfall

Pathophysiologische Mechanismen

  • 01.07.2009
  • Übersichten
Erschienen in:

Zusammenfassung

Der zerebrale Insult stellt eine der häufigsten Todesursachen weltweit dar. Die Inzidenz wird voraussichtlich in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen. Zur Prävention ist daher die genaue Kenntnis der Risikofaktoren und pathophysiologischen Mechanismen dringend notwendig. Inzwischen bestehen deutliche Hinweise, dass Schlaganfall und Depressionen sich gegenseitig beeinflussende Krankheitsentitäten sind, wie sich dies auch im Konzept der so genannten „post-stroke depression“ zeigt. Darüber hinaus wird postuliert, dass die Depression einen unabhängigen Risikofaktor für das Auftreten späterer Schlaganfälle darstellt. Von den Mechanismen, über die beide Erkrankungen in Wechselwirkung stehen, ist jedoch noch zu wenig bekannt. Diese Arbeit stellt verschiedene pathophysiologische Mechanismen dar, die sowohl zu einer Erhöhung des Risikos zerebraler Erkrankungen führen, als auch unter dem Einfluss depressiver Erkrankungen pathologisch verändert sein können und so Kandidaten für ein Bindeglied zwischen Schlaganfall und Depression sein könnten.
Titel
Wechselwirkungen zwischen Depression und Schlaganfall
Pathophysiologische Mechanismen
Verfasst von
PD Dr. P. Neu
Publikationsdatum
01.07.2009
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Der Nervenarzt / Ausgabe 7/2009
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407
DOI
https://doi.org/10.1007/s00115-009-2720-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu in den Fachgebieten Neurologie und Psychiatrie

Mit KI gegen Mukositis und Polyneuropathie

KI-Analysen von elektronischen Patientenakten können helfen, vielversprechende Signale für potenzielle Wirkstoffe gegen Chemotherapienebenwirkungen zu erhärten. Dafür sprechen zumindest Ergebnisse einer Studie aus Japan.

GHB als Partydroge im Aufwind

Billig und stimulierend, solange man nicht zu viel davon nimmt: Gamma-Hydroxy-Buttersäure (GHB) hat sich einen schlechten Ruf als K.o.-Tropfen erworben. Verwendet wird die Substanz jedoch meist als Partydroge. In der Szene hat sie schon gut ein Drittel probiert.

Mephedron und „Monkey Dust“ erobern das Nachtleben

Seit der Pandemie machen sich zunehmend synthetische Cathinone in der Partyszene breit. Die Amphetamine werden geraucht oder geschnupft, beim Feiern oder zum Sex konsumiert und sorgen in Kliniken für immer mehr drogeninduzierte Psychosen.

Psilocybin hält therapieresistente Depressionen ein Jahr lang in Schach

Ein bis zwei Sitzungen mit einer Psilocybin-augmentierten Psychotherapie lindern therapieresistente Depressionen deutlich und langfristig: Der Therapieeffekt hält auch nach einem Jahr noch an. Männer profitieren jedoch stärker als Frauen.

Bildnachweise
Box mit Tabletten/© ekachai050050 / stock.adobe.com (Symbolbild), Rauchende Teenies trinken Alkohol/© Joshua Resnick / Fotolia (Symbolbild mit Fotomodellen), Techno Club/© master1305 / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Psilocybinhaltige Pilze/© kichigin19 / stock.adobe.com