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01.03.2012 | Übersichten | Ausgabe 3/2012

Der Urologe 3/2012

Zweitlinientherapie beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom (CRPC)

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 3/2012
Autoren:
B. Molitor, C. Börgermann

Zusammenfassung

Pro Jahr sterben in Deutschland ungefähr 12.000 Männer an einem kastrationsresistenten Prostatakarzinom, obwohl durch die PSA-basierte Früherkennung mehr kurativ behandelbare Patienten diagnostiziert werden. Als Erstlinientherapie im kastrationsresistenten Stadium ist die 3-wöchentliche Docetaxel-Therapie etabliert – diese bietet einen etwa 2-monatigen Überlebensvorteil. Nach durchschnittlich 6–9 Monaten werden alle primär mit Docetaxel chemotherapierten Patienten progredient, so dass eine sekundäre systemische Therapie indiziert ist. Das zunehmende Verständnis der Signaltransduktion der Tumorzellen hat die Entwicklung neuer Medikamente möglich gemacht. Bislang sind hier vorzugsweise Cabazitaxel, Sipuleucel-T und Abiraterone als vielversprechende Substanzen zu benennen. Künftige Untersuchungen werden eine Vielzahl an Möglichkeiten für verschiedene Kombinationstherapien, Sequenztherapien oder auch andere Therapiemodalitäten bereitstellen, von denen die Männer mit einem metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom profitieren.

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