Antiepileptika in der Therapie von Angsterkrankungen – eine mögliche therapeutische Alternative?
- 01.11.2007
- Übersichten
- Verfasst von
- PD Dr. P. Zwanzger
- D. Eser
- R. Rupprecht
- Erschienen in
- Der Nervenarzt | Ausgabe 11/2007
Zusammenfassung
Epidemiologischen Untersuchungen zufolge gehören die Angststörungen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Je nach Diagnose und Schweregrad kommen bei der Behandlung sowohl verhaltenstherapeutische als auch pharmakologische Ansätze zur Anwendung. In der medikamentösen Therapie gehören heute Antidepressiva sowie in akuten Angstzuständen Benzodiazepine zum therapeutischen Standard. Allerdings sprechen viele Patienten nicht auf das zuerst verordnete Pharmakon an, erweisen sich als therapieresistent oder klagen über Nebenwirkungen. Insofern besteht weiterhin Bedarf an alternativen medikamentösen Therapiestrategien. Zahlreiche Untersuchungen legen nun nahe, dass einige Antiepileptika neben ihren antikonvulsiven Eigenschaften auch anxiolytisches Potential aufweisen und daher eine mögliche therapeutische Alternative in der Behandlung ängstlicher Syndrome darstellen können. Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über bisherige Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Antikonvulsiva bei Panikstörung, generalisierter Angststörung sowie sozialer Phobie.
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- Titel
- Antiepileptika in der Therapie von Angsterkrankungen – eine mögliche therapeutische Alternative?
- Verfasst von
-
PD Dr. P. Zwanzger
D. Eser
R. Rupprecht
- Publikationsdatum
- 01.11.2007
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Der Nervenarzt / Ausgabe 11/2007
Print ISSN: 0028-2804
Elektronische ISSN: 1433-0407 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00115-007-2361-6
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